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Grenzecho – Interview(s) 22.12.2014

Ich bin sehr froh, den Artikel in Gänze auch den Nichtabbonenten des Grenzechos zur Verfügung stellen zu dürfen:

So wird die DG zum Kifferparadies1_0von2So wird die DG zum Kifferparadies1_1von2 So wird die DG zum Kifferparadies 2von2

Abgesehen von der Verwendung des Begriffes „Kifferparadies“ ist der Inhalt des Interviews ziemlich gut rüber gebracht worden.

Das zweite Interview, bzw. meine zweite Initiative hat es leider nicht in die Druckausgabe geschafft… aber in den Onlineteil – und auch da bin ich wirklich dankbar für!

OnlineInterview1_Seite_1
OnlineInterview1_Seite_2

Hier der Link zum Original… da wird der erfragte Kritikfall gleich im Kommentarbereich ausprobiert… 😉

Die Polizei – von Fakten befreit ?

Im Grenzecho vom 04.12.2014 ist ein „grausamer“ Artikel zur Drogenproblematik in Malmedy.
Online gibt es leider nur diesen Teil des Artikels.

„Es werden auch noch härtere Drogen als Ecstasy aufgespürt, wie z. B. MDMA“

Menschen die solche Aussagen treffen, sollen uns objektiv informieren oder unsere Kinder vor dem Missbrauch von Drogen schützen können?

Diese Aussage entspricht doch zu 100% der Aussage:
„Es wurden auch härtere Drogen als Schnaps aufgespürt, wie z.B. Alkohol.“

MDMA ist Ecstasy! Alles was als Ectasy verkauft wird und nicht auf MDMA basiert ist garantiert härter/gefährlicher wie MDMA!

Genau DAS ist es womit ihr eure Glaubwürdigkeit gegenüber den Konsumenten total verspielt – Keine Ahnung von der Materie haben aber es besser wissen wollen – damit setzt ihr unsere Kinder grob fahrlässig einem zusätzlichen aber vermeidbarem Risiko aus! Die Malmedyer Ecstasy-Szene kugelt sich doch beim Lesen des Artikels!

Liebe Polizei! Drogen sind keine Medaille mit zwei Seiten! Drogen sind mind. ein Würfel!

  • Die Stofflichkeit als natürlicher, teil- oder vollsynthetischer Stoff.
  • Psychisches Wirk-, Sucht- und Schadpotential
  • Physisches Wirk-, Sucht- und Schadpotential
  • Medizinische Verwendbarkeit
  • Schadpotential für „die Nächsten“ der Konsumenten
  • Gesamtgesellschaftliches Schadpotential.

Wer Drogen versucht auf weniger Aspekte als die obigen sechs zu reduzieren hat nur eines: Angst vor der Wahrheit… und sollte das Feld wirklich besser für Experten frei machen die sich lieber mit den Fakten beschäftigen statt Dogmen zu pflegen und nur weiteres Öl ins Feuer zu schütten!
Mein Haus steht jedem aus Politik, Polizei und Justiz offen der sich ernsthaft informieren oder kontrovers diskutieren möchte!

„In den Augen der Beamten führten die ganzen Debatten um die Freigabe von Cannabis zu einer Verharmlosung des Drogenproblems“

Ja, das ist natürlich wirklich ein Verbrechen! Wie kann man nur in der Öffentlichkeit über „Knaster“ und „starken Toback“ (so nannten unsere (Ur)großeltern ihr Cannabis) sprechen!
Das Zeug hatte schon unseren Vorfahren nicht messbar geschadet, die neuzeitlichen Kiffer lassen sich unkompliziert verhaften und Cannabis füllt die Kassen der Organisierten Kriminalität!
Das sind natürlich absolut überzeugende Gründe warum insbesondere die Polizei diese Thema lieber nicht auf der Basis von Fakten besprechen möchte?!?

Der Bund der Kriminalbeamten in Deutschland, die deutsche Polizeigewerkschaft und über 120 Strafrechtsprofessoren in Deutschland sprechen sich DEUTLICH für einen anderen Umgang mit Cannabis aus… In Belgien täte den „Augen der Beamten“ ein bischen googeln nach z.B. den Proffessoren „Brice De Ryver – Strafrecht“, „Tom de Corte – Strafrecht“, „Paul De Grauwe – Ökonomie“ und „Jan Tytgat – Toxikologie“ bestimmt ganz gut.
Wem der Weg zu google zu weit ist: Mein Haus steht offen – ich bin sicher die Ansichten der genannten Proffessoren vertreten zu können! Wer traut sich?

 

ID – Verfahren gesucht…

Angenommen, Gesellschaft, Politik und Jusitz würden innerhalb dieser „Duldungsregeln“ ein „System nach meinem Vorschlag“ umsetzen wollen wäre das folgende die erste praktisch zu lösende Aufgabe:

Gesucht wird ein Verfahren mit dem für jeden Konsumenten eine eineindeutige und sichere ID erstellt werden kann.

  • Die ID kann nur von, dafür zugelassenen/akzeptierten, Notaren erstellt werden. Zusätzlich zur digitalen ID erstellt der Notar eine ID-Karte für den Konsumenten und eine ID-Karte für den Anbaubetrieb. Gute Fälschungssicherheit ist erwünscht. Elektronische Lesbarkeit ist notwendig. Aus der ID oder den Karten dürfen sich die persönlichen Daten des Inhabers keinesfalls ermitteln lassen. Einzig der Notar besitzt eine unterschriebene Anmeldeurkunde. Sie ist die einzige Verbindung von der ID zur realen Person. ggf. können vorgedruckte, ebenfalls mit einer ID versehene, Anmeldeurkunden die User-ID-Generierung und Verschlüsselung deutlich vereinfachen?!
  • Annhand einer zentralen Datenbank können die Notare Doppelanmeldungen erkennen und verhindern. Die Abgabestellen bestimmen auf Basis der selben Datenbank die gültigen IDs. Von 0:00 – 24:00 eines jeden Tages wird die auf diese ID und an diesem Tag bezogene Menge gespeichert um Mengenmissbrauch verhindern zu können.
  • IDs müssen gelöscht, gesperrt, und zeitlich begrenzt werden können. Bei Verlust einer der ID-Karten muss eine vom „Original“ differierende „Ersatz“-ID erzeugbar sein.
  • Das gesamte System muss in der Ausführung von Hard- und Software dem CCC „gut gefallen“ – und fefe soll auch mal etwas freudiges aus Belgien berichten können… 😉
  • Polizei und Justiz haben natürlich ebenfalls Zugriff auf die Datenbank und können mit Hilfe dieser Bestandskontrollen bei den Anbaubetrieben und Abgabestellen durchführen. Aber auch die Polizei kann ohne die beim Notar hinterlegte Urkunde nicht von der ID auf die Person schließen. Erst bei Verdacht auf strafrechtlich relevante Verwendung einer ID verliert diese ID ihre Anonymität und wird vom Notar gegenüber den Ermittlungsbehörden in die echte Identität aufgelöst.

Ich suche jetzt dringend erst einmal nach Experten (Kryptologen), die diese Aufgabe überhaupt bewerten können.

„Streicheleinheiten“ für „die Kiffer“?!

Wie liest sich eigentlich aus dem Blick eines „Kiffers“ das was ich bisher, rund um das von mir vorgeschlagene „Cannabisabgabemodell für die DG“, geschrieben habe?

Bis hierher muss der Konsument sich also erst einmal bei einem Notar registrieren – rund 75€ könten einmalig fällig werden – der Konsumentenname „verschwindet“ man wird zur Nummer und bekommt eine elektronische „ID-Karte“ mit Pin.
Ab dann wird der Konsument mit versiegelten und auf seine ID registrierten Transportverpackungungen konfrontiert welche er nur in seinem privaten Umfeld öffnen aber danach nicht mehr in die Öffentlichkeit tragen darf.

Mit der Coffeeshop“romantik“ in den Niederlanden hat das natürlich nur sehr wenig zu tun und eine Registrierung als „Kiffer“ und damit einhergehende potentielle Stigmatisierung ist den Konsumenten grundsätzlich zu tiefst zu wider – die Niederländischen Versuche mit einer nicht anonymisierten Registrierung sind deswegen kläglichst gescheitert.
Darum möchte ich die Zuordnungsfähigkeit zum Realnamen einzig in die Hände eines Notars geben. Sollte die Polizei suspekte Verpackungen finden wird der Notar natürlich die Zuordnung zum Namen herstellen. Bei korrekt versiegelten und mit der zugehörigen ID-Karte transportierten Verpackungen wird die Polizei hingegen auf das einfache Protokoll verzichten können – da im Zweifel die Zuordnungsfähigkeit über den Notar ja gegeben wäre.

Eines dürfen die „Kiffer“ bitte nicht aus den Augen verlieren! Mein Plan der DG einen Weg aufzuzeigen wie man der Organisierten Drogenkriminalität das Brot und die Butter nehmen kann basiert auf existierenden Gesetzen bzw. Anweisungen. Ich möchte keine Gestze ändern! „Ich“ möchte möglichst verbindliche Absprachen mit denen treffen die die Gesetze machen und überwachen.
Insbesondere das Prokurat muss an die absolut alleräusserste Grenze dessen gehen was die Richtlinien hergeben könn(t)en. Ich möchte gegenüber dem „Staat“ ein möglichst wasserdichtes System „entwickeln“ bei dem der „Staat“ sich sicher sein kann nicht „versehentlich“ zum Mittäter bei einem eventuellen Missbrauch zu werden. Das lässt sich nur erreichen wenn der „Staat“ die maximale Macht in dem ganzen System bekommt und jedes einzelne Gramm lückenlos nachverfolgt werden kann.
Wenn ihr „Kiffer“ möglichst schnell ein gesellschaftliches und politisches Umdenken erreichen wollt müsst ihr bereit sein innerhalb der exitierenden Gesetze „alles zu geben“ und der Gesellschaft und Politik vorleben, das ihr wirklich ein normaler Teil der Gesellschaft seid und auch unter einem strengen Regulierungsmodell lieber ein Teil der Gesellschaft bleibt statt Teil der Finanzierung krimineller Organisationen zu sein!

Ach ja „Streicheleinheiten“…
Es gibt ein absolutes NoGo.
Im Niederländischen, aber auch in Uruguay bekannt als „15%-Grenze“ und „Staatswiet“ bzw. „McDope“.
Bei der Notariellen Anmeldung zum System kann jeder Konsument seine favorisierten Sorten angeben – aus diesen Informationen werden mind. die 10 beliebtesten Sorten als Basissorten angebaut werden – regelmäßige Umfragen an den Abgabestellen ergänzen/verändern das Angebot gemäß den Konsumentenwünschen!
Wie sich Politiker erdreisten können entgegen wissenschaftlichen Empfehlungen den Konsumenten „kastriertes Einheitsgras“ verkaufen zu wollen – zeigt auf erschreckende Weise wie weit weg die Politik in diesem Thema doch vom echten Leben entfernt ist.

 

Erste Eckdaten

Einige Eckdaten meines geplanten Regulierungsmodells für die Deutschsprachige Gemeinschaft basierend auf dieser Richtlinie vom 25.01.2005.

Ein Notar verwaltet die Personengebundenen, für eine Pflanze gültigen, Lizenzen. Die Zuordnung von Lizenznummer zur realen Person kann nur bei diesem Notar erfolgen.

Personen ab dem vollendeten 21. Lebensjahr erhalten eine „volle Lizenz“. Junge Erwachsene zwischen dem vollendeten 18. und 21. Lebensjahr erhalten eine „1/3 Lizenz“. Die Inhaber einer Volllizenz können maximal 3 Gramm täglich beziehen, die Inhaber einer Drittellizenz dementsprechend max. 1 Gramm täglich.

Im Anbaubetrieb wird für jede Volllizenz und je angefangene drei Drittellizenzen maximal eine Pflanze angebaut oder geerntet oder getrocknet oder für die Abgabe vorgehalten. Eine Pflanze gilt erst dann als nicht mehr existierend, wenn von der Abgabestelle der vollständige Verbrauch gemeldet wird – erst dann darf der Anbaubetrieb einen neuen Setzling erzeugen oder Samen einpflanzen.
Anbaubetrieb, Abgabestelle, Prokurat und Polizei besitzen tagesaktuelle Informationen über die gültigen Lizenznummern. Polizei, Prokurat und Abgabestellen besitzen jederzeit die Möglichkeit eine Lizenz für ungültig zu erklären. Unabhängig davon ob diese Ungültigkeit zeitlich befristet oder dauerhaft sein wird muss der Anbaubetrieb daraufhin eine Pflanze vernichten. Pflanzen welche auf Basis  von Drittellizenzen angebaut werden müssen erst bei erlöschen der letzten Lizenz vernichtet werden.

Die Örtlichkeit des Anbaubetriebes ist nicht Öffentlich. Oberste Schlüsselgewalt und Vetorecht bzgl. der dort arbeitenden Personen besitzen Polizei und Prokurat. Alle Bereiche des Anbaubetriebes werden der Polizei sowohl Visuell als auch technisch Remoteadministrierbar vollumfänglich 24/7 zur Verfügung gestellt.

Der gesamte Prozess vom Anbau bis zur Abgabe sollte wissenschaftlich und soziologisch von einer interessierten Universität begleitet werden. Wenn die Polizei die Möglichkeiten zur forensischen Erfahrungserweiterung nicht nutzen würde wäre sie selbst Schuld.

Eigentlich sollte man jetzt schon recht deutlich erkennen, das ich keinen Cannabis Social Club gründen will, der irgendwie am Rand der Duldungsmöglichkeiten funktioniert und ähnlich wie Trekt Uw Plant mehr vor Gericht prozessieren muss als das er seinen Mitgliedern eine kontinuierliche Versorgung gewährleisten könnte – aber nur die Kontinuität ist es, die der Organisierten Kriminalität auch wirklich das Wasser abgraben könnte. Das brechen oder auch nur beugen von Gesetzen, ist mir absolut fern – denn das was ich vorschlage bekommt so oder ähnlich irgendwann sowieso den breiten „Segen“ von Gesellschaft, Prokurat, Polizei und den Konsumenten… das ist sicher. Die Frage wird dann nur sein ob die DG bis dahin diese Gelder und Arbeitsplätze der Organisierten Kriminalität oder den Steuern zahlenden Bürgern gegeben hat. Ob die DG fremde Technik und Know How dann importieren muss – oder ob die DG dann Know How und Technik exportieren kann.

Vor den Kopf stossen, bzw. auf’n „Sack“ gehen..

Da ich mit meinen Kommentaren im Grenzecho und BRF ziemlich oft normalen Menschen vor den „Kopf stosse“ will ich gleiches jetzt mal mit dem Gros der Cannabiskonsumenten machen.

Seit 1981habe ich Familiär bedingt engsten „Kontakt“ zu Cannabis. Im Kern sind es im Laufe der Zeit und angeheirateten Familien drei Personen geworden, die mehr oder weniger „erfolgreich“ sehr intensive Karierren mit dem Konsum Hanf aufweisen können. Mit diesen drei Personen komme ich sehr gut klar, mit 90% ihrer Kollegen, die ich im Laufe der Jahre kennen lernen durfte, aber ÜBERHAUPT NICHT!
Diese 90%, zu denen Du, wenn Du Leser ein Kiffer bist, mit hoher Wahrscheinlichkeit gehörst, sind ebenso uninteressant wie Stammtischparolen schwingende Biertrinker und somit das letzte was ich in meinem privaten Umfeld um mich herum haben möchte.
Auch dieses Blog hier ist nicht den Konsumenten gewidmet. Es ist kein Ort um „dicht“ vorm Monitor Frust abzulassen, Parolen zu schwingen, Cannabis zu verklären usw. usf.
Ich bin weder eure „Vertrauensperson“, noch der „Messias“ oder ähnliches. Ich wünsche keine „wir müssen uns kennen lernen“ Mails oder konspirativen Gespräche bei denen „man das mal in Ruhe besprechen kann“ usw. usf.

Ich suche den Kontakt zur gesamten Gesellschaft und zu allen Mitmenschen – insbesondere denen die sich nicht vorstellen können, das es besser ist Cannabis mit staatlichen Mitteln zu regulieren statt den Großteil der Macht in kriminelle Hände abzugeben.
Ich wünsche insbesondere Kontakte zu Politik, Polizei, Staatsanwaltschaft, Presse, Eltern, etc. Bevor unter diesen „Gruppen“ kein Konsens erzielt wurde das der aktuelle Zustand unvernünftig ist und wenn möglich geändert werden sollte – spielen die konkreten Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten noch eine Nebenrolle.

Ich bin sicher in meinen Vorschlägen für einen Modellversuch auf Basis dieser Gesetzeslage auch die Interessen aller Konsumentengruppen gut genug zu brücksichtigen. Konsumenten- bzw. Patientenproteste trotz Legalisierung wie in Colorado und Uruguay – oder die Ängste Niederländischer Konsumenten vor charakterlosem „Staatswiet“ wird es mit mir nicht geben!