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Erste Eckdaten

Einige Eckdaten meines geplanten Regulierungsmodells für die Deutschsprachige Gemeinschaft basierend auf dieser Richtlinie vom 25.01.2005.

Ein Notar verwaltet die Personengebundenen, für eine Pflanze gültigen, Lizenzen. Die Zuordnung von Lizenznummer zur realen Person kann nur bei diesem Notar erfolgen.

Personen ab dem vollendeten 21. Lebensjahr erhalten eine „volle Lizenz“. Junge Erwachsene zwischen dem vollendeten 18. und 21. Lebensjahr erhalten eine „1/3 Lizenz“. Die Inhaber einer Volllizenz können maximal 3 Gramm täglich beziehen, die Inhaber einer Drittellizenz dementsprechend max. 1 Gramm täglich.

Im Anbaubetrieb wird für jede Volllizenz und je angefangene drei Drittellizenzen maximal eine Pflanze angebaut oder geerntet oder getrocknet oder für die Abgabe vorgehalten. Eine Pflanze gilt erst dann als nicht mehr existierend, wenn von der Abgabestelle der vollständige Verbrauch gemeldet wird – erst dann darf der Anbaubetrieb einen neuen Setzling erzeugen oder Samen einpflanzen.
Anbaubetrieb, Abgabestelle, Prokurat und Polizei besitzen tagesaktuelle Informationen über die gültigen Lizenznummern. Polizei, Prokurat und Abgabestellen besitzen jederzeit die Möglichkeit eine Lizenz für ungültig zu erklären. Unabhängig davon ob diese Ungültigkeit zeitlich befristet oder dauerhaft sein wird muss der Anbaubetrieb daraufhin eine Pflanze vernichten. Pflanzen welche auf Basis  von Drittellizenzen angebaut werden müssen erst bei erlöschen der letzten Lizenz vernichtet werden.

Die Örtlichkeit des Anbaubetriebes ist nicht Öffentlich. Oberste Schlüsselgewalt und Vetorecht bzgl. der dort arbeitenden Personen besitzen Polizei und Prokurat. Alle Bereiche des Anbaubetriebes werden der Polizei sowohl Visuell als auch technisch Remoteadministrierbar vollumfänglich 24/7 zur Verfügung gestellt.

Der gesamte Prozess vom Anbau bis zur Abgabe sollte wissenschaftlich und soziologisch von einer interessierten Universität begleitet werden. Wenn die Polizei die Möglichkeiten zur forensischen Erfahrungserweiterung nicht nutzen würde wäre sie selbst Schuld.

Eigentlich sollte man jetzt schon recht deutlich erkennen, das ich keinen Cannabis Social Club gründen will, der irgendwie am Rand der Duldungsmöglichkeiten funktioniert und ähnlich wie Trekt Uw Plant mehr vor Gericht prozessieren muss als das er seinen Mitgliedern eine kontinuierliche Versorgung gewährleisten könnte – aber nur die Kontinuität ist es, die der Organisierten Kriminalität auch wirklich das Wasser abgraben könnte. Das brechen oder auch nur beugen von Gesetzen, ist mir absolut fern – denn das was ich vorschlage bekommt so oder ähnlich irgendwann sowieso den breiten „Segen“ von Gesellschaft, Prokurat, Polizei und den Konsumenten… das ist sicher. Die Frage wird dann nur sein ob die DG bis dahin diese Gelder und Arbeitsplätze der Organisierten Kriminalität oder den Steuern zahlenden Bürgern gegeben hat. Ob die DG fremde Technik und Know How dann importieren muss – oder ob die DG dann Know How und Technik exportieren kann.

Die Regeln für Cannabis in Belgien

Gemeinsame Richtlinie der Ministerin der Justiz und des Kollegiums der Generalprokuratoren über die Feststellung, Registrierung und Verfolgung von Verstößen in Sachen Cannabisbesitz.

Das ist die Basis auf derer ich glaube eines der vernünftigsen Regulierungsmodelle, welches innerhalb eines existierenden Rechtsrahmens realisiert werden kann, für die DG und damit Beispielhaft für ganz Belgien anbieten zu können.

Trekt Uw Plant oder der MamboSocialClub versuchen auch auf dieser Rechtsbasis eine Versorgung ihrer Mitglieder zu organisieren.
Ich habe sehr viele Kritikpunkte an deren Form mit unserer Gesetzgebung umzugehen und lehne diese rein Konsumentenorganisierte Form von CannabisSocialClubs strikt ab. Wo bleibt der Staat? Wo bleibt die Öffentlichkeit? Wo sind die Kontrollinstanzen?

Ich werde ein Modellprojekt für Ostbelgien vorschlagen, bei dem der erste Samen erst gesät wird, nachdem Öffentlichkeit, Konsumenten, Politik, Prokurator und Polizeizone ihren Segen gegeben haben.

Zentraler Gewinner dieses Systems wird die nicht Cannabis konsumierende Bevölkerung sein. Ein massiv vermindertes Cannabisangebot für Minderjährige und garantierte Umleitung aller Gewinne, in Projekte von Gesamtgesellschaftlichem Interesse.

Um welche Beträge es da in etwa geht kann man hier erahnen, wobei man bei diesen Zahlen bedenken muss, das der Staat dort „nur“ durch Steuern beteiligt ist. Von den produktiven Gewinnen hingegen sieht die Gesellschaft nur wenig – das lässt sich besser organisieren!

Zu ‚Peter Norml‘

Liebe Leser,

Ja, „Peter Norml“ ist nicht  der Name in meinem Personalausweis. Peter Norml ist ein Synonym, mit „tieferer“ Bedeutung, welches ich in diesem ersten Artikel erklären möchte.
„Peter“ steht sehr wohl in meinem Ausweis – aber seit dem Tod meiner Oma 1972 nennt mich niemand mehr so. Mich kennt man als Pit (ausgesprochen Pitt und NICHT Piet) – aber das erklären sie den Menschen im dreisprachigen Belgien einmal 😉 – das Gros meiner Mitmenschen macht mich zum „Piet“ – was mich auch garnicht mehr stört.
Jetzt klingt dieses „Piet“ sehr ähnlich dem Anfang des Englisch ausgesprochenen „Peter“ – und so schliesst sich gewissermassen der Kreis von der „fehlerhaften“ Aussprache zurück zum ursprünglichen, bei der Geburt vergebenen, Namen.
Der fiktive Nachname „Norml“ resultiert ganz einfach aus der Gunst der Stunde in der mir die Idee kam die Deutsche Domain, der im Englischsprachigen Raum etablierten Marke „NORML“ (National Organization for the Reform of Marijuana Laws),  zu registrieren.
Ich fühle mich mit einem englischsprachig gedachten „Peter Norml“ als „Marke“ für meine Drogen- und Gesellschaftspolitischen Äußerungen sehr wohl, zumal mein richtiger Nachname nicht nur lang ist sondern sich mitunter auch recht dämlich 😉 anhört.
Das sich das Blog unter einer Deutschen Domain findet ist unschön… da gehört ein .be hinter – stimmt – das folgt „die Tage“.
Ja, ich bin Deutscher Staatsbürger, messe dem aber keinerlei Bedutung mehr bei. Mein Herz schlägt nicht nur für eine belgische Frau – Ich liebe dieses Land und als in Deutschland aufgewachsener weis ich auch ganz genau warum!
Ich will meine wahre Identität nicht verschleiern. Aber ich habe mir mittlerweile einen winzig kleinen Namen in den Ostbelgischen Onlinemedien und bei twitter gemacht – einige wertvolle Zeit und „Identifizierungsarbeit“ ginge verloren wenn ich „Peter Norml“ aufgeben würde. Verwirrung durch gemischte Verwendung mit meinen komplizierteren Echtnamen dient sicherlich Niemandem. Die Kontaktangaben im Impressum sind die meines Arbeitgebers in Deutschland. In der Woche bin ich dort besser zu erreichen. Meine Eupener Adresse (auf der ich regulär gemeldet bin) möchte ich nicht veröffentlichen. Wer mich wann besucht oder meint das Haus des „Bekloppten“ mal sehen zu wollen entscheide ich lieber selber.