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Grenzecho – Interview(s) 22.12.2014

Ich bin sehr froh, den Artikel in Gänze auch den Nichtabbonenten des Grenzechos zur Verfügung stellen zu dürfen:

So wird die DG zum Kifferparadies1_0von2So wird die DG zum Kifferparadies1_1von2 So wird die DG zum Kifferparadies 2von2

Abgesehen von der Verwendung des Begriffes „Kifferparadies“ ist der Inhalt des Interviews ziemlich gut rüber gebracht worden.

Das zweite Interview, bzw. meine zweite Initiative hat es leider nicht in die Druckausgabe geschafft… aber in den Onlineteil – und auch da bin ich wirklich dankbar für!

OnlineInterview1_Seite_1
OnlineInterview1_Seite_2

Hier der Link zum Original… da wird der erfragte Kritikfall gleich im Kommentarbereich ausprobiert… 😉

Stichpunkte zum Grenzecho Interview

In einer 3/4h begebe ich mich in die Grenzechoredaktion… Eine gewisse Aufregeung kann ich nicht leugnen… 😉

Ich habe mir seit Gestern auf twitter ein paar „Stichpunkte“ für den Termin gemacht… die will ich hier noch einmal schnell und unkommentiert zusammenfassen:

DEA - Toxische Einstufung von Substanzen Monsterpflanze DesignerDrogen Belgien 2004-2012 HarmHealthIllegalLegal_Spectrum Illegaler Drogengebrauch in BE2008 nach Alter Klassifizierung geläufiger Drogen nach Stoffklasse und WirkungsweiseDrogen-schadenspotenzial-nutt-2010.svg

1. In BE können Personen Ü18 1 Pflanze besitzen wenn sie damit keinerlei „Öffentliches Ärgernis“ erzeugen.

2. Jeder Konsument der seine Pflanze nicht selbst pflegen möchte registriert sich, dem Staat gegenüber anonym, bei einem Notar.

3. Notar(e) reichen anonymisierte „Lizenzen“ an Grower (max. 1000 Pflanzen) – aber auch an Staatsanwaltschaft und Polizei weiter.

4. Ein Pflanze gilt erst dann als nicht mehr existent, wenn sie in Gänze verbraucht wurde! Trocknende / auf Lager befindl. Pflanzen zählen!

5. Grower gewähren „dem Staat“ 24/7 Zugang. Polizei bekommt visuellen Remotezugriff und Administrative Rechte für alle Sicherheitssysteme.

6. Grower geben fertige Pflanzen (incl. „Lizenz“) an Abgabestelle(n). Lizenz geht erst nach vollst. Abverkauf an Grower zurück.

7. Abgabestellen gewähren „dem Staat“ gleichen Zugriff wie für die Grower unter 5. () beschrieben.

8.1 Konsumenten können an Abgabestelle(n) bis zu max. 3gr. () täglich erwerben.

8.2 Konsumenten weisen sich mit ihrer anonymisierten Lizenz (fälschungssichere ID-Karte) aus.

8.3 Die versiegelte Verpackung wird mit der ID (nur der Notar kann den Echtnamen zuordnen) versehen.

8.4 Der Transport von unversiegelten Cannabis ist verboten. Das Cannabis darf nur im privaten Raum, ggf. spez. Konsumorten, genutzt werden.

9. Qualitätsabhängig…
…müssen 2,0-3,0€/gr. beim Staat hängen bleiben!
…dürfen Konsumenten nicht mehr wie 4,0-7,50€/gr. zahlen müssen!

10.1 „Der Staat“ besitzt optimale Kontrollmöglichkeiten. Der Anonymitätsanspruch der Konsumenten bleibt trotzdem gewahrt.

10.2 Weggeworfene/verlorene Verpackungen können zugeordnet werden. Entsprechende Maßregeln können ohne Anonymitätsverlust wirken!

10.3 Bei Verdacht auf strafrechtlich relevanten Missbrauch müssen sich die Lizenzgeber bewusst sein das der Notar die Anonymität aufhebt.

11. Ich kann nichts dafür das die Gesetze sind wie sie sind! Ich schlage nur einen besseren Gesellschaftsgerechteren Weg vor als normale BE-CSCs

Noch nen Cafe und ne Kippe… und dann ab…

(Wie) will ich mich interviewen lassen? – Offene Antwort

Ein Teil der ostbelgischen Medien ist auf mich aufmerksam geworden. Dazu folgendes Zitat aus der letzten Mail des „Mediums“:

Unser Interesse an einem Interview ist in erster Linie geweckt worden, weil sie einen interessanten Vorschlag (Legalisierung von Cannabis in  der DG) gemacht haben, damit die DG mehr Einnahmen verbuchen könnte.

Zuvor fragte man meine grundsätzliche Bereitschaft zu einem Interview an, worauf ich folgendes antwortete:

Ein ganz klares Ja! Aber… ich würde das gerne im „Umfeld“ meiner Bewerbung für den „Roger Bosten Fonds“ siehe auch mein Kommentar http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=0f73f92a-dcf8-4a0a-8742-c4b728961fd4&mode=all&arv=1 erledigen können… Sobald ich mein Bewerbungskonzept verschriftlicht habe seid ihr die ersten die es zu lesen bekommen – das wird dann auch ein guter und würdiger „Aufhänger“ für ein Interview sein.

Da ich ja noch nie einen wirklichen Vorschlag zur „LEGALISIERUNG von Cannabis in der DG“ gemacht habe – sondern nur einen Weg beschreibe – wie innerhalb des existierenden Verbotes und der zusätzlich geltenden Duldungsregeln die Gewinne der Organisierten Kriminalität zu Gunsten der Bevölkerung umgeleitet werden könnten – scheint also auch bei denen die mich interviewen wollen noch ein gewisses Verständnis- oder Informationsdefizit vorzuliegen ;-). Nicht nur dieses Missverständnis möchte ich mit meinem Konzept zu der „Roger Bosten Fonds Ausschreibung“ ausräumen – bevor die Zeit für weitergehende Schritte gekommen sein wird.

Da ich den Rahmen, mit dem ich mich für den „Roger Bosten Fonds“ bewerben will aber noch überhaupt nicht veröffentlicht habe muss ich das hier jetzt mal „schnell“ nachholen:

Folgender Auszug aus oben bereits verlinktem GE-Artikel trifft bei mir natürlich mitten ins Schwarze:

Im Fokus sollten dieses Mal folgende Themen stehen: Prävention und Bekämpfung von Drogen- und Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen,…

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass der Kern aller Drogenprobleme in zwei Dingen zu suchen ist.
A) Ungenügende Aufklärung.
B) Fehlende bzw. mangelhafte staatliche Regulierung.

Ohne im Vorfeld die nötige Aufklärung geleistet zu haben ist es illusorisch zu glauben das konkrete Regulierungsmodelle für Cannabis durchgesetzt werden könnten.
Darum möchte ich mit Hilfe des „Roger Bosten Fonds“ der Bevölkerung in Ostbelgien die Möglichkeit geben sich möglichst breitbandig zum Thema Drogen informieren zu können.

Da weder ich das Preisgeld einstreichen möchte, noch eine andere Organisation mit diesem Geld etwas „wirklich Weltbewegendes reißen“ können wird, schlage ich vor das alle in der DG mit der Drogenproblematik betroffenen bzw. „sich dazu berufen fühlenden“ Organisationen, Institutionen und Personen (6 – 12 Stk.) ein Jahr lang jeden Monat 1x ein öffentliches „Forum“ bilden.
Jede der „Organisationen“ bekommt an jeweils einer der Zusammenkünfte die Gelegenheit über sich, ihre Meinung, Tätigkeit oder sonstiges Drogenbezogene Thema ausgiebig zu „referieren“. Im Anschluss an die „Vorträge“ bekommen die anderen Forenmitglieder kurz Gelegenheit zu dem Referat Stellung zu beziehen. Danach begibt sich das „Forum“ in das offene Gespräch mit der Bevölkerung.

Der „Roger Bosten Fonds“ stellt Räumlichkeiten, Technik (Beamer, Flipboard, Videomitschnitt, etc.) und einen „neutralen“ Gesprächsleiter. Des Weiteren hilft der Fonds eine möglichst hochkarätige Besetzung des Forums zusammengestellt zu bekommen.
Zu meinen Traumpartnern würden auf jeden Fall Vertreter der DG-Parteien, Justiz und Polizei zählen. Unglaublich würde ich mich auch über beteiligende Medien (GE, BRF) die zusätzlich zu eigenen journalistischen Beiträgen u.U. auch sehr gut externe Fachleute laden könnten?!
In der Summe würden wir der Bevölkerung und damit unseren Kindern einen unsagbaren Dienst erbringen! Denn nichts schützt Kinder besser vor Drogen wie Eltern die wissen wovon sie reden wenn sie von Drogen reden und nicht nur glauben sie wüssten wovon sie reden!

Ich möchte natürlich ein Mitglied dieses Forums sein. Des Weiteren werde ich alles in meiner Macht stehende tun um den „Roger Bosten Fonds“ bei der Durchführung dieser Veranstaltungen zu unterstützen. Für alle Veranstaltungen zu denen die anderen Forenmitglieder keinen Vortrag halten wollen/können erkläre ich mich bereit einen „Ersatzbeitrag“ zu erarbeiten.

Insbesondere angesichts der aktuellen globalen Diskussion und Entwicklung wäre es doch fast schon „grob fahrlässig“ irgendeiner einzelnen Kampagne/Organisation oder Person das Geld „hinterher zu werfen“ und so der Bevölkerung die Gelegenheit zu nehmen sich eine freie und selbst gebildete Meinung, über den „Stand der Zeit“ in Relation zu den Ansichten und Erkenntnissen der Forenmitglieder, machen zu können!

Da auch mein ganz persönliches Interesse im Grunde viel mehr im Bereich „Prävention durch Aufklärung“ zu suchen ist denn darin mit einem zu früh präsentierten, weil nicht verstandenem, Regulierungskonzept Türen zu zuschlagen… sage ich im Moment also noch ein ganz klares NEIN zu einem Interview in Sachen „Cannabis Regulierungsmodell“ aber auch ein ebenso klares JA zu jeglicher Frage in Sachen „Roger Bosten Fonds“.

Mit diesem Vorschlag werde ich definitiv an die breite Öffentlichkeit gehen – denn er ist, spätestens nach einer Machbarkeitsanpassung die durch den Fond und die Forenmitglieder erfolgen soll, richtig gut!
Alle die, die aufgrund ihres Amtes oder ihrer Position mit auf das Forum gehören – sich einer solch breitbandigen und ergebnisoffenen Diskussion aber nicht stellen fürchten einzig das Ergebnis weil sie bereits wissen das es im Widerspruch zum eigenen Dogma ausfallen wird. DANKE dass diese Realitätsverweigerer dem Forum fern bleiben und so erst die Basis für eine konstruktive Arbeit bilden!

 

„Anpassung“ der belgischen Duldungsregeln – I

Die nationalen und „christlichen“ Flamen… dürfen endlich mal Härte zeigen und mit diesem „Zustand“ aufräumen. Innerhalb der „Schwedenkoalition“ hat man es geschafft die Koalitionsvereinbarung auch in Sachen Drogenpolitik mit konsequenter Rückwärtsgewandheit zu brandmarken.

Die Möglichkeit in Belgien bei erwachsenen Personen bei einem Cannabisfund von 3gr. bzw. einer Pflanze von Verfolgung/Bestrafung abzusehen und der Person das Cannabis nicht abnehmen zu müssen wurde „kassiert“. Das sogenannte „Antwerpener Modell“ soll auf das ganze Land ausgedehnt werden.

Hier ein paar flämische Links

http://www.demorgen.be/binnenland/gedaan-met-gedoogbeleid-bezit-en-gebruik-van-softdrugs-opnieuw-vervolgd-a2081762/

http://www.gva.be/cnt/dmf20141010_01313468/antwerpse-nultolerantie-cannabis-veralgemeend

 http://www.hbvl.be/cnt/dmf20141010_01313465/softdrugs-weer-overal-bestraft

… ein paar wallonische…

http://www.lalibre.be/actu/belgique/la-consommation-et-la-possession-de-cannabis-a-nouveau-poursuivies-54376a9735708a6d4d5d19e0

http://www.actualitesdroitbelge.be/presse/le-gouvernement-michel-adopte-une-tolerance-zero-face-au-cannabis

und das Grenzecho:

http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=6acd8005-167b-4429-b697-b35f7ab121c9

Einzig in der Koalitionsvereinbarung verschriftlichte Aussage zu diesem Thema ist:

Het bezit van drugs is verboden. Het gebruik van drugs in de publieke ruimte kan niet het voorwerp uitmaken van een gedoogbeleid.

Nachzulesen im Koalitionsvertrag

Ok, „Konsum- und Handelsverbot in Gegenwart Minderjähriger“ (was ja quasi dem „publieke ruimte“ entspricht) empfehle ich ja sowieso für alle Drogen – die bei der WHO als Droge gelten (also auch Tabak und Alkohol). Und noch mal OK – Duldungsregeln sollten wirklich nicht dazu dienen den Konsum von Drogen im öffentlichen Raum zu ermöglichen!
Ganz nüchtern betracht besagt der erste Satz das der Besitz von Drogen verboten ist. Eideidaus! Wirklich? Alle Drogen  von denen die WHO sagt sie seien Drogen? Na dann viel Spaß beim nächsten Tiroler- oder Oktoberfest… 😉
Sie werden wohl Cannabis meinen… ist dies doch die einzige Droge zu der es überhaupt eine „Duldungsregel“ gibt/gab – aber es ist hinlänglich bekannt, das bei Drogen im Regelfall nur Wissenschaftler, Eltern und Konsumenten wirklich wissen wovon sie reden – christlich/nationalkonservative Politiker hingegen „nie“… 😉

Das „publieke ruimte“ scheint ruimte zu lassen für Spekulationen… Immer wieder findet sich, mehr oder weniger leicht abgewandelt, auch folgende Aussage:

Het regeerakkoord maakt het gebruik en het bezit van cannabis op straat overal verboden. “Cannabis op straat wordt zonder meer verboden. Die boodschap moet voor iedereen duidelijk zijn”, zo wordt ons bevestigd bij de N-VA.

Werden die aktuell noch gültigen Regeln dahingehend angepasst, das der Öffentliche Raum ausgeschlossen wird, der Duldungsspielraum aber für die eigenen vier Wände weiter gilt?
Es wäre zumindest ein theoretisch großer Unterschied… immerhin gäbe es für die Konsumenten noch die Möglichkeit sich mit einer Pflanze zu Hause zu versorgen ohne direkt ein Verbrecher zu sein.

Mein Versuch hingegen ein Modell zu entwickeln/vorzuschlagen das von Justiz, Gesellschaft und Konsumenten annahmefähig gewesen wäre ist vorerst gescheitert. Die nun nicht mehr gegebene Möglichkeit, versiegeltes, Cannabis von einer „Abgabestation“ ins Heim des Konsumenten bringen zu können macht das Verfahren hinfällig.
Ebenso hinfällig ist jetzt die Möglichkeit damit der Organisierten Kriminalität ordentlich ans Bein zu pinkeln, klare Jugendschutzregeln einzuführen und die Konsumenten „Steuern“ abführen zu lassen.
Wenn die „Belgischen Schweden“ die Marktposition der Mafia stärken und das Gemeinwohl schwächen wollten ist ihnen das gelungen – Bravo!

Widerspruchslose Akzeptanz… ?

Vor knapp drei Monaten  erfuhr ich den letzten Widerspruch auf einen meiner Kommentare in den Ostbelgischen Medien… seitdem völlige Funkstille.

Ist es den wirklich so, das mir alle zustimmen? Sind Diskussionsart und Argumente so treffend und überzeugend, das Nichts und Niemand mehr bereit ist die Prohibition zu unterstützen?
Hmmm… kann eigentlich nicht sein sonst würde ja irgendwer mal auf mich zukommen und versuchen Nägel mit Köpfen zu machen – aber auch da tut sich NICHTS. – Pfui!

Totgeschwiegen bekommt ihr das Problem niemals! Die Organisierte Kriminalität wird euch oder eines eurer Kinder irgendwann einmal töten… aber beim lösen der Gesellschaftlichen Fragen helfen die euch ganz sicher nicht!

Für die Kritiker! Hier noch einmal eine, fast vollständige, Liste auf alle von mir in den letzten drei Monaten kommentierten Artikel – mit der Bitte mir mal die Stirn zu bieten… oder die Sache zu unterstützen!

edit 23.09.2014 09:38:
Erfreulicherweise gab es dann heute sogar zwei Kommentare bei diesem Grenzechoartikel. „Heinrich de Achte“ war wahrscheinlich leider ne Fake-Identität und wurde gelöscht, darum sieht es etwas seltsam aus, das von mir zwei „zusammenhangslose“ Kommentare hintereinander stehen.

Größere Menge Drogen in Eupen sichergestellt: da hatte ich ja tatsächlich mal was bei OD kommentiert…

Senioren in der Alkoholfalle…

19 Besucher mit „Drogen“…

40 von 60 waren positiv…

In jedem 4ten Cafe qualmt es noch…

S.PA willCannabis legalisieren…

Das grosse Geschäft mit dem Kiffen…

Das grosse Geschäft mit dem Kiffen…

Expertin: „Von einem Drogentrip wird man nicht sofort abhängig“ LOL

Lüttich: Mutter stellt zwei Monate altes Baby mit Kokain ruhig Ja ne klar – Kokain macht Babys ruhig…

Löhne der förderalen Polizei können nicht bezahlt werden… …’weil Cannabis verboten ist… ;-)‘

Größter Drogenprozess… … oder doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

Verfahren gegen wird verschoben… … Geld ist Macht – und davon hat die Mafia mehr wie der Staat.

Vernünftig regulieren bedeutet Leben zu retten!

Alkoholvergiftung ohne Betrunken zu sein? Ja nee… ist schon klar…

Wen wundert es…? Organisierte Kriminalität hat nun mal die besseren Karten.

Das Wirkspektrum von Cannabis beim Klettern erfahren ???

Illegaler Drogenmarkt in Limburg wird größer – ach nee, wer hätte das gedacht…

Besäufniss zweier Lehrer beendet Klassenfahrt…

9.000€, 2 Waffen und 500gr. Cannabis… und ein Feuer…

Ganz großer Schlag von Europol? http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=b1932bf1-e361-4631-9afb-45d22b1197b3#KommentareHeadTitel

Druck ausüben. Politik, Prokurat und Polizei in die Pflicht nehmen.

Franzosen wollen das Rauchen in Gegenwart von Kindern unter Strafe stellen…

Omg… „Wirken wie LSD oder Heroin“…

Polizeiprotest: Eine Woche keine Strafzettel? http://brf.be/nachrichten/national/801052/#comment-33448
Der wahrscheinlich  beste Kommentar bisher… ?!

Ich wurde „zitiert“… mein Wirken wirkt… 😉

Immer mehr Jugendliche als Drogendealer… … eideidaus wer hätte das gedacht…

1t Koks zwischen Bananen – was es nicht alles gibt…

Ich mach das nicht so gerne… aber es ist ehrlich: Oktoberfestkritik…

Freunde bei den Konsumenten mache ich mir nicht ;-)… wenn „ich“ aber mal das beste und günstigste Gras ermögliche..

„Es gäbe Mittel und Wege solchen Leuten die Kunden weg zu nehmen“…

Heroinwelle im Anmarsch… da helfen auch keine 330 beschlagnahmten Kilos…

Schluss mit Toleranzgrenze für Cannabisbesitz (in der Öffentlichkeit)…

Londons Partygänger lieben Lachgas…

Drogendealer in Schulnähe… … wo sonst? Regulierte Dealer gibts ja keine…

Jetzt ergab sich die Möglichkeit auch bei Ostbelgien-Direkt in die Diskussion einzusteigen. Das Ende der Duldungsregel:

Hausärzte trinken zu viel Alkohol | … das macht micht echt mal sprachlos… 😉

Polizeiaktion: Zwölf Cannabisplantagen ausgehoben Summasumarum wie immer ein sehr bescheidener Fahndungserfolg…

Drogendealer aus Malmedy verhaftet… Wie genau mit DIESEN Drogen umgehen? Weis ich auch nicht genau… nur eines ist sicher: Auf keinen Fall der Mafia überlassen!

Roger Bosten Fonds startet neue Ausschreibungsrunde Ich mache mit und passe auf… 😉

Ermittler fahnden nach entführten Studenten | Irgendwann auch bei uns…?!

US-Behörden warnen vor Marihuana in Halloween-Süßigkeiten … sooooo unnötig! Blöde Cannabislobby!

Mann verursacht zum dritten Mal einen Wohnungsbrand durch eine Zigarette (ich mache Werbung für RIZLA+ 😉 )

Großeinsatz zur Suche nach verschleppten Studenten in Mexiko Den Kommentar muss ich in drei Jahren wieder ausgraben

Mit Cannabis im Blut hinter dem Steuer |

De Wever kontert De Block |

„Wir brauchen keine drastischen Einschnitte“ | Herr Paasch! Sie dürfen mit mir sprechen… 😉

Zu Obamas Wahlschlappe ist zwar nur im letzten Satz was zu „Hasch“, aber auch da mach ich noch was draus ;-)…

US-Wähler stimmen für Legalisierung von Marihuana als Genussmittel Nichtkiffer und Eltern dürfen am meisten feiern.

Die Kommentare bitte nicht hier im Blog, sondern direkt beim Grenzecho / BRF abgeben… das Ganze ist ein öffentliches Thema!  Mir aber hier bitte Bescheid geben – weder BRF noch GE liefern eine „Meldung“ bei eingehenden Kommentaren.

 

Tirolerfest und Cannabis

WAS um Himmels Willen hat denn das Tirolerfest mit Cannabiszu tun?

Eigentlich nichts…

Aber wenn wir uns mit einer so weit südlich gelegenen Region so sehr verbunden fühlen… warum sollten wir dann auf dem Weg dorthin nicht einmal bei den Schweizern vorbei schauen?

Ähnliches Konzept wie das von mir für die DG vorgeschlagene Duldungsmodell.

 

Das könnt ihr doch SO nicht wollen.

Dieser furchtbar schrecklich „wunderbare“ Bericht von Spiegel-Online zeigt auf beeindruckende Weise was ich, wenn überhaupt noch möglich, versuchen will zu verhindern.

Da trete ich die ganze Zeit wehement für die Regulierung von Cannabis ein… aber bei solchen Zukunftsperspektiven wird selbst mir mitunter ziemlich mulmig… zum Teil sogar übel!

Natürlich ist alles was den Konsumenten einen legalen Erwerb ermöglicht, eine funktionierende Jugendschutzstrategie besitzt und zugleich die Organisierte Kriminalität schwächt viel besser wie die in Europa praktizierte aber völlig wirkungslose Verbotspolitik – andererseits weis man aber eigentlich auch, das jegliche Form von gewinnorientiertem „Hype“ rund um legale und zuvor illegale Drogen Gesamtgesellschaftlich kontraproduktiv ist.

Wer Cannabis in dieser Art dem freien Markt überlässt begeht einen ähnlichen Fehler wie die USA nach dem Ende der Alkoholprohibition. Vom ersten legalen Schluck brauchte es letztendlich 50 Jahre bis zum Ende der „Martini-Ära“.
Auch wenn die Gefahren die von einer „freigelassenen Cannabis Marktwirtschaft a la Colorado“ ausgehen nicht mal Ansatzweise an die Gefahren der gewinnorientierten Alkoholvermarktung heranreichen sollte man trotzdem, oder gerade deswegen, versuchen bei Cannabis Gesamtgesellschaftlich deutlich verträglichere Regulierungsszenarien zu entwerfen.
Wir haben in Belgien aufgrund der ganz besonderen rechtlichen Lage auch ganz besondere Möglichkeiten. Die DG als überschaubarer „Mikrokosmos“, mit seinen ca. 3.000 regelmäßigen und rund 2.000 gelegentlichen Cannabiskonsumenten bietet, aufgrund der Überschaubarkeit der räumlichen Ausdehnung und der Anzahl Konsumenten, die einmalige Chance für „den Staat“ die realen Konsequenzen einer regulierten Abgabe zu erfahren.
Bei einem schlechten Lauf des DG-Regulierungsmodells kann dieses sehr kurzfristig und unkompliziert angepasst oder auch verworfen werden – man „verstört“ damit blos 0,75% der kiffenden Belgier. Bei einem guten Verlauf des DG-Regulierungsmodells hingegen wartet eine um den Faktor 125 vergrößerte „Kundschaft“ auf die DG die von dort KnowHow und Technik beziehen wollen wird.

Welchem System schenken sie mehr Vertrauen? Dem bei dem der Staat NACH dem Verkauf der Ware hoffentlich die korrekten Zahlen zur Besteuerung gemeldet bekommt… oder dem System bei dem der Staat VOR dem Verkauf schon „integraler“ Bestandteil des Systems ist?
Alternativ kann man natürlich auch auf TTIP warten. In den USA legale Waren müssen USA-Firmen dann auch auf dem Europäischen verkaufen dürfen…

Ich bitte die Ostbelgische Bevölkerung, Politik, Polizei und Justitz eindringlichst sich mein Wissen zu Nutze zu machen und für meine Hinweise und Empfehlungen in den eigenen Überlegungen Raum zu lassen!

Wer mich immer noch als Spinner abtut  sollte sich vielleicht einmal mit Kofi Annan, Ruth Dreifuss, Morgan Freeman, Barrack Obama und vielen weiteren „Spinnern“ über das Thema unterhalten.

P.S.
Der Polizist im Video erzählt sehr viel Unfug! Dazu Zahlen mitunter aus seinem eigenen Hause (4 Monate aktueller).

„Streicheleinheiten“ für „die Kiffer“?!

Wie liest sich eigentlich aus dem Blick eines „Kiffers“ das was ich bisher, rund um das von mir vorgeschlagene „Cannabisabgabemodell für die DG“, geschrieben habe?

Bis hierher muss der Konsument sich also erst einmal bei einem Notar registrieren – rund 75€ könten einmalig fällig werden – der Konsumentenname „verschwindet“ man wird zur Nummer und bekommt eine elektronische „ID-Karte“ mit Pin.
Ab dann wird der Konsument mit versiegelten und auf seine ID registrierten Transportverpackungungen konfrontiert welche er nur in seinem privaten Umfeld öffnen aber danach nicht mehr in die Öffentlichkeit tragen darf.

Mit der Coffeeshop“romantik“ in den Niederlanden hat das natürlich nur sehr wenig zu tun und eine Registrierung als „Kiffer“ und damit einhergehende potentielle Stigmatisierung ist den Konsumenten grundsätzlich zu tiefst zu wider – die Niederländischen Versuche mit einer nicht anonymisierten Registrierung sind deswegen kläglichst gescheitert.
Darum möchte ich die Zuordnungsfähigkeit zum Realnamen einzig in die Hände eines Notars geben. Sollte die Polizei suspekte Verpackungen finden wird der Notar natürlich die Zuordnung zum Namen herstellen. Bei korrekt versiegelten und mit der zugehörigen ID-Karte transportierten Verpackungen wird die Polizei hingegen auf das einfache Protokoll verzichten können – da im Zweifel die Zuordnungsfähigkeit über den Notar ja gegeben wäre.

Eines dürfen die „Kiffer“ bitte nicht aus den Augen verlieren! Mein Plan der DG einen Weg aufzuzeigen wie man der Organisierten Drogenkriminalität das Brot und die Butter nehmen kann basiert auf existierenden Gesetzen bzw. Anweisungen. Ich möchte keine Gestze ändern! „Ich“ möchte möglichst verbindliche Absprachen mit denen treffen die die Gesetze machen und überwachen.
Insbesondere das Prokurat muss an die absolut alleräusserste Grenze dessen gehen was die Richtlinien hergeben könn(t)en. Ich möchte gegenüber dem „Staat“ ein möglichst wasserdichtes System „entwickeln“ bei dem der „Staat“ sich sicher sein kann nicht „versehentlich“ zum Mittäter bei einem eventuellen Missbrauch zu werden. Das lässt sich nur erreichen wenn der „Staat“ die maximale Macht in dem ganzen System bekommt und jedes einzelne Gramm lückenlos nachverfolgt werden kann.
Wenn ihr „Kiffer“ möglichst schnell ein gesellschaftliches und politisches Umdenken erreichen wollt müsst ihr bereit sein innerhalb der exitierenden Gesetze „alles zu geben“ und der Gesellschaft und Politik vorleben, das ihr wirklich ein normaler Teil der Gesellschaft seid und auch unter einem strengen Regulierungsmodell lieber ein Teil der Gesellschaft bleibt statt Teil der Finanzierung krimineller Organisationen zu sein!

Ach ja „Streicheleinheiten“…
Es gibt ein absolutes NoGo.
Im Niederländischen, aber auch in Uruguay bekannt als „15%-Grenze“ und „Staatswiet“ bzw. „McDope“.
Bei der Notariellen Anmeldung zum System kann jeder Konsument seine favorisierten Sorten angeben – aus diesen Informationen werden mind. die 10 beliebtesten Sorten als Basissorten angebaut werden – regelmäßige Umfragen an den Abgabestellen ergänzen/verändern das Angebot gemäß den Konsumentenwünschen!
Wie sich Politiker erdreisten können entgegen wissenschaftlichen Empfehlungen den Konsumenten „kastriertes Einheitsgras“ verkaufen zu wollen – zeigt auf erschreckende Weise wie weit weg die Politik in diesem Thema doch vom echten Leben entfernt ist.

 

Abgabestelle = Coffeeshop ?

Nein.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen (Richtlinie vom 25.01.2005) bieten keinerlei Spielraum einen Ort zu schaffen an dem Horeca und Cannabishandel oder/und Horeca und Cannabiskonsum  miteinander einher gehen könnten. Selbst für, als ‚Privatclub‘ deklarierte, „Konsumräume“ sehe ich unter der derzeitigen Rechtslage schwarz.
Grundsätzlich bin ich GEGEN „optisch attraktive“, sich im gemeinschaftlichen Lebensraum befindende,  „Coffeeshops“.

Abgabestellen hingegen muss es geben. Diese müssen gut erreichbar sein (der Mafiadealer darf nicht aufgrund von Entferungsvorteilen attraktiver für die Konsumenten sein). Die Abgabestellen sind aber nicht in der Nähe von Schulen und liegen auch nicht an den „Fußverkehrswegen“ von Kindergärten, Spielplätzen, Einkaufszentren. An diesen Abgabestellen kann nur mit gültiger Lizenz Cannabis bezogen werden. Das Cannabis wird dort versiegelt abgegeben. Bei der Abgabe an den Konsumenten wird dem Siegel die Lizenznummer hinzugefügt. Das Siegel darf in der Öffentlichkeit nicht gebrochen werden. Unversiegeltes Cannabis darf den privaten Bereich nicht mehr verlassen.

Die Polizei kann bei einem Cannabisfund in Sekundenschnelle erkennen ob es sich um einen Teilnehmer am „CannabisAusDerDG“-Projekt handelt und ob sich dieser an die Regeln hält. Nichtteilnehmern bleibt der Zugang zum „DG-Cannabis“ verwehrt. Nichteinwohnern der DG sowieso.

In diesem Artikel gibt es ein paar mehr Eckdaten zu dem was ich mir vorstelle…