Schlagwort-Archive: Organisierte Kriminalität

Die Polizei – von Fakten befreit ?

Im Grenzecho vom 04.12.2014 ist ein „grausamer“ Artikel zur Drogenproblematik in Malmedy.
Online gibt es leider nur diesen Teil des Artikels.

„Es werden auch noch härtere Drogen als Ecstasy aufgespürt, wie z. B. MDMA“

Menschen die solche Aussagen treffen, sollen uns objektiv informieren oder unsere Kinder vor dem Missbrauch von Drogen schützen können?

Diese Aussage entspricht doch zu 100% der Aussage:
„Es wurden auch härtere Drogen als Schnaps aufgespürt, wie z.B. Alkohol.“

MDMA ist Ecstasy! Alles was als Ectasy verkauft wird und nicht auf MDMA basiert ist garantiert härter/gefährlicher wie MDMA!

Genau DAS ist es womit ihr eure Glaubwürdigkeit gegenüber den Konsumenten total verspielt – Keine Ahnung von der Materie haben aber es besser wissen wollen – damit setzt ihr unsere Kinder grob fahrlässig einem zusätzlichen aber vermeidbarem Risiko aus! Die Malmedyer Ecstasy-Szene kugelt sich doch beim Lesen des Artikels!

Liebe Polizei! Drogen sind keine Medaille mit zwei Seiten! Drogen sind mind. ein Würfel!

  • Die Stofflichkeit als natürlicher, teil- oder vollsynthetischer Stoff.
  • Psychisches Wirk-, Sucht- und Schadpotential
  • Physisches Wirk-, Sucht- und Schadpotential
  • Medizinische Verwendbarkeit
  • Schadpotential für „die Nächsten“ der Konsumenten
  • Gesamtgesellschaftliches Schadpotential.

Wer Drogen versucht auf weniger Aspekte als die obigen sechs zu reduzieren hat nur eines: Angst vor der Wahrheit… und sollte das Feld wirklich besser für Experten frei machen die sich lieber mit den Fakten beschäftigen statt Dogmen zu pflegen und nur weiteres Öl ins Feuer zu schütten!
Mein Haus steht jedem aus Politik, Polizei und Justiz offen der sich ernsthaft informieren oder kontrovers diskutieren möchte!

„In den Augen der Beamten führten die ganzen Debatten um die Freigabe von Cannabis zu einer Verharmlosung des Drogenproblems“

Ja, das ist natürlich wirklich ein Verbrechen! Wie kann man nur in der Öffentlichkeit über „Knaster“ und „starken Toback“ (so nannten unsere (Ur)großeltern ihr Cannabis) sprechen!
Das Zeug hatte schon unseren Vorfahren nicht messbar geschadet, die neuzeitlichen Kiffer lassen sich unkompliziert verhaften und Cannabis füllt die Kassen der Organisierten Kriminalität!
Das sind natürlich absolut überzeugende Gründe warum insbesondere die Polizei diese Thema lieber nicht auf der Basis von Fakten besprechen möchte?!?

Der Bund der Kriminalbeamten in Deutschland, die deutsche Polizeigewerkschaft und über 120 Strafrechtsprofessoren in Deutschland sprechen sich DEUTLICH für einen anderen Umgang mit Cannabis aus… In Belgien täte den „Augen der Beamten“ ein bischen googeln nach z.B. den Proffessoren „Brice De Ryver – Strafrecht“, „Tom de Corte – Strafrecht“, „Paul De Grauwe – Ökonomie“ und „Jan Tytgat – Toxikologie“ bestimmt ganz gut.
Wem der Weg zu google zu weit ist: Mein Haus steht offen – ich bin sicher die Ansichten der genannten Proffessoren vertreten zu können! Wer traut sich?

 

Erste Eckdaten

Einige Eckdaten meines geplanten Regulierungsmodells für die Deutschsprachige Gemeinschaft basierend auf dieser Richtlinie vom 25.01.2005.

Ein Notar verwaltet die Personengebundenen, für eine Pflanze gültigen, Lizenzen. Die Zuordnung von Lizenznummer zur realen Person kann nur bei diesem Notar erfolgen.

Personen ab dem vollendeten 21. Lebensjahr erhalten eine „volle Lizenz“. Junge Erwachsene zwischen dem vollendeten 18. und 21. Lebensjahr erhalten eine „1/3 Lizenz“. Die Inhaber einer Volllizenz können maximal 3 Gramm täglich beziehen, die Inhaber einer Drittellizenz dementsprechend max. 1 Gramm täglich.

Im Anbaubetrieb wird für jede Volllizenz und je angefangene drei Drittellizenzen maximal eine Pflanze angebaut oder geerntet oder getrocknet oder für die Abgabe vorgehalten. Eine Pflanze gilt erst dann als nicht mehr existierend, wenn von der Abgabestelle der vollständige Verbrauch gemeldet wird – erst dann darf der Anbaubetrieb einen neuen Setzling erzeugen oder Samen einpflanzen.
Anbaubetrieb, Abgabestelle, Prokurat und Polizei besitzen tagesaktuelle Informationen über die gültigen Lizenznummern. Polizei, Prokurat und Abgabestellen besitzen jederzeit die Möglichkeit eine Lizenz für ungültig zu erklären. Unabhängig davon ob diese Ungültigkeit zeitlich befristet oder dauerhaft sein wird muss der Anbaubetrieb daraufhin eine Pflanze vernichten. Pflanzen welche auf Basis  von Drittellizenzen angebaut werden müssen erst bei erlöschen der letzten Lizenz vernichtet werden.

Die Örtlichkeit des Anbaubetriebes ist nicht Öffentlich. Oberste Schlüsselgewalt und Vetorecht bzgl. der dort arbeitenden Personen besitzen Polizei und Prokurat. Alle Bereiche des Anbaubetriebes werden der Polizei sowohl Visuell als auch technisch Remoteadministrierbar vollumfänglich 24/7 zur Verfügung gestellt.

Der gesamte Prozess vom Anbau bis zur Abgabe sollte wissenschaftlich und soziologisch von einer interessierten Universität begleitet werden. Wenn die Polizei die Möglichkeiten zur forensischen Erfahrungserweiterung nicht nutzen würde wäre sie selbst Schuld.

Eigentlich sollte man jetzt schon recht deutlich erkennen, das ich keinen Cannabis Social Club gründen will, der irgendwie am Rand der Duldungsmöglichkeiten funktioniert und ähnlich wie Trekt Uw Plant mehr vor Gericht prozessieren muss als das er seinen Mitgliedern eine kontinuierliche Versorgung gewährleisten könnte – aber nur die Kontinuität ist es, die der Organisierten Kriminalität auch wirklich das Wasser abgraben könnte. Das brechen oder auch nur beugen von Gesetzen, ist mir absolut fern – denn das was ich vorschlage bekommt so oder ähnlich irgendwann sowieso den breiten „Segen“ von Gesellschaft, Prokurat, Polizei und den Konsumenten… das ist sicher. Die Frage wird dann nur sein ob die DG bis dahin diese Gelder und Arbeitsplätze der Organisierten Kriminalität oder den Steuern zahlenden Bürgern gegeben hat. Ob die DG fremde Technik und Know How dann importieren muss – oder ob die DG dann Know How und Technik exportieren kann.