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(Wie) will ich mich interviewen lassen? – Offene Antwort

Ein Teil der ostbelgischen Medien ist auf mich aufmerksam geworden. Dazu folgendes Zitat aus der letzten Mail des „Mediums“:

Unser Interesse an einem Interview ist in erster Linie geweckt worden, weil sie einen interessanten Vorschlag (Legalisierung von Cannabis in  der DG) gemacht haben, damit die DG mehr Einnahmen verbuchen könnte.

Zuvor fragte man meine grundsätzliche Bereitschaft zu einem Interview an, worauf ich folgendes antwortete:

Ein ganz klares Ja! Aber… ich würde das gerne im „Umfeld“ meiner Bewerbung für den „Roger Bosten Fonds“ siehe auch mein Kommentar http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=0f73f92a-dcf8-4a0a-8742-c4b728961fd4&mode=all&arv=1 erledigen können… Sobald ich mein Bewerbungskonzept verschriftlicht habe seid ihr die ersten die es zu lesen bekommen – das wird dann auch ein guter und würdiger „Aufhänger“ für ein Interview sein.

Da ich ja noch nie einen wirklichen Vorschlag zur „LEGALISIERUNG von Cannabis in der DG“ gemacht habe – sondern nur einen Weg beschreibe – wie innerhalb des existierenden Verbotes und der zusätzlich geltenden Duldungsregeln die Gewinne der Organisierten Kriminalität zu Gunsten der Bevölkerung umgeleitet werden könnten – scheint also auch bei denen die mich interviewen wollen noch ein gewisses Verständnis- oder Informationsdefizit vorzuliegen ;-). Nicht nur dieses Missverständnis möchte ich mit meinem Konzept zu der „Roger Bosten Fonds Ausschreibung“ ausräumen – bevor die Zeit für weitergehende Schritte gekommen sein wird.

Da ich den Rahmen, mit dem ich mich für den „Roger Bosten Fonds“ bewerben will aber noch überhaupt nicht veröffentlicht habe muss ich das hier jetzt mal „schnell“ nachholen:

Folgender Auszug aus oben bereits verlinktem GE-Artikel trifft bei mir natürlich mitten ins Schwarze:

Im Fokus sollten dieses Mal folgende Themen stehen: Prävention und Bekämpfung von Drogen- und Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen,…

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass der Kern aller Drogenprobleme in zwei Dingen zu suchen ist.
A) Ungenügende Aufklärung.
B) Fehlende bzw. mangelhafte staatliche Regulierung.

Ohne im Vorfeld die nötige Aufklärung geleistet zu haben ist es illusorisch zu glauben das konkrete Regulierungsmodelle für Cannabis durchgesetzt werden könnten.
Darum möchte ich mit Hilfe des „Roger Bosten Fonds“ der Bevölkerung in Ostbelgien die Möglichkeit geben sich möglichst breitbandig zum Thema Drogen informieren zu können.

Da weder ich das Preisgeld einstreichen möchte, noch eine andere Organisation mit diesem Geld etwas „wirklich Weltbewegendes reißen“ können wird, schlage ich vor das alle in der DG mit der Drogenproblematik betroffenen bzw. „sich dazu berufen fühlenden“ Organisationen, Institutionen und Personen (6 – 12 Stk.) ein Jahr lang jeden Monat 1x ein öffentliches „Forum“ bilden.
Jede der „Organisationen“ bekommt an jeweils einer der Zusammenkünfte die Gelegenheit über sich, ihre Meinung, Tätigkeit oder sonstiges Drogenbezogene Thema ausgiebig zu „referieren“. Im Anschluss an die „Vorträge“ bekommen die anderen Forenmitglieder kurz Gelegenheit zu dem Referat Stellung zu beziehen. Danach begibt sich das „Forum“ in das offene Gespräch mit der Bevölkerung.

Der „Roger Bosten Fonds“ stellt Räumlichkeiten, Technik (Beamer, Flipboard, Videomitschnitt, etc.) und einen „neutralen“ Gesprächsleiter. Des Weiteren hilft der Fonds eine möglichst hochkarätige Besetzung des Forums zusammengestellt zu bekommen.
Zu meinen Traumpartnern würden auf jeden Fall Vertreter der DG-Parteien, Justiz und Polizei zählen. Unglaublich würde ich mich auch über beteiligende Medien (GE, BRF) die zusätzlich zu eigenen journalistischen Beiträgen u.U. auch sehr gut externe Fachleute laden könnten?!
In der Summe würden wir der Bevölkerung und damit unseren Kindern einen unsagbaren Dienst erbringen! Denn nichts schützt Kinder besser vor Drogen wie Eltern die wissen wovon sie reden wenn sie von Drogen reden und nicht nur glauben sie wüssten wovon sie reden!

Ich möchte natürlich ein Mitglied dieses Forums sein. Des Weiteren werde ich alles in meiner Macht stehende tun um den „Roger Bosten Fonds“ bei der Durchführung dieser Veranstaltungen zu unterstützen. Für alle Veranstaltungen zu denen die anderen Forenmitglieder keinen Vortrag halten wollen/können erkläre ich mich bereit einen „Ersatzbeitrag“ zu erarbeiten.

Insbesondere angesichts der aktuellen globalen Diskussion und Entwicklung wäre es doch fast schon „grob fahrlässig“ irgendeiner einzelnen Kampagne/Organisation oder Person das Geld „hinterher zu werfen“ und so der Bevölkerung die Gelegenheit zu nehmen sich eine freie und selbst gebildete Meinung, über den „Stand der Zeit“ in Relation zu den Ansichten und Erkenntnissen der Forenmitglieder, machen zu können!

Da auch mein ganz persönliches Interesse im Grunde viel mehr im Bereich „Prävention durch Aufklärung“ zu suchen ist denn darin mit einem zu früh präsentierten, weil nicht verstandenem, Regulierungskonzept Türen zu zuschlagen… sage ich im Moment also noch ein ganz klares NEIN zu einem Interview in Sachen „Cannabis Regulierungsmodell“ aber auch ein ebenso klares JA zu jeglicher Frage in Sachen „Roger Bosten Fonds“.

Mit diesem Vorschlag werde ich definitiv an die breite Öffentlichkeit gehen – denn er ist, spätestens nach einer Machbarkeitsanpassung die durch den Fond und die Forenmitglieder erfolgen soll, richtig gut!
Alle die, die aufgrund ihres Amtes oder ihrer Position mit auf das Forum gehören – sich einer solch breitbandigen und ergebnisoffenen Diskussion aber nicht stellen fürchten einzig das Ergebnis weil sie bereits wissen das es im Widerspruch zum eigenen Dogma ausfallen wird. DANKE dass diese Realitätsverweigerer dem Forum fern bleiben und so erst die Basis für eine konstruktive Arbeit bilden!

 

Widerspruchslose Akzeptanz… ?

Vor knapp drei Monaten  erfuhr ich den letzten Widerspruch auf einen meiner Kommentare in den Ostbelgischen Medien… seitdem völlige Funkstille.

Ist es den wirklich so, das mir alle zustimmen? Sind Diskussionsart und Argumente so treffend und überzeugend, das Nichts und Niemand mehr bereit ist die Prohibition zu unterstützen?
Hmmm… kann eigentlich nicht sein sonst würde ja irgendwer mal auf mich zukommen und versuchen Nägel mit Köpfen zu machen – aber auch da tut sich NICHTS. – Pfui!

Totgeschwiegen bekommt ihr das Problem niemals! Die Organisierte Kriminalität wird euch oder eines eurer Kinder irgendwann einmal töten… aber beim lösen der Gesellschaftlichen Fragen helfen die euch ganz sicher nicht!

Für die Kritiker! Hier noch einmal eine, fast vollständige, Liste auf alle von mir in den letzten drei Monaten kommentierten Artikel – mit der Bitte mir mal die Stirn zu bieten… oder die Sache zu unterstützen!

edit 23.09.2014 09:38:
Erfreulicherweise gab es dann heute sogar zwei Kommentare bei diesem Grenzechoartikel. „Heinrich de Achte“ war wahrscheinlich leider ne Fake-Identität und wurde gelöscht, darum sieht es etwas seltsam aus, das von mir zwei „zusammenhangslose“ Kommentare hintereinander stehen.

Größere Menge Drogen in Eupen sichergestellt: da hatte ich ja tatsächlich mal was bei OD kommentiert…

Senioren in der Alkoholfalle…

19 Besucher mit „Drogen“…

40 von 60 waren positiv…

In jedem 4ten Cafe qualmt es noch…

S.PA willCannabis legalisieren…

Das grosse Geschäft mit dem Kiffen…

Das grosse Geschäft mit dem Kiffen…

Expertin: „Von einem Drogentrip wird man nicht sofort abhängig“ LOL

Lüttich: Mutter stellt zwei Monate altes Baby mit Kokain ruhig Ja ne klar – Kokain macht Babys ruhig…

Löhne der förderalen Polizei können nicht bezahlt werden… …’weil Cannabis verboten ist… ;-)‘

Größter Drogenprozess… … oder doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

Verfahren gegen wird verschoben… … Geld ist Macht – und davon hat die Mafia mehr wie der Staat.

Vernünftig regulieren bedeutet Leben zu retten!

Alkoholvergiftung ohne Betrunken zu sein? Ja nee… ist schon klar…

Wen wundert es…? Organisierte Kriminalität hat nun mal die besseren Karten.

Das Wirkspektrum von Cannabis beim Klettern erfahren ???

Illegaler Drogenmarkt in Limburg wird größer – ach nee, wer hätte das gedacht…

Besäufniss zweier Lehrer beendet Klassenfahrt…

9.000€, 2 Waffen und 500gr. Cannabis… und ein Feuer…

Ganz großer Schlag von Europol? http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=b1932bf1-e361-4631-9afb-45d22b1197b3#KommentareHeadTitel

Druck ausüben. Politik, Prokurat und Polizei in die Pflicht nehmen.

Franzosen wollen das Rauchen in Gegenwart von Kindern unter Strafe stellen…

Omg… „Wirken wie LSD oder Heroin“…

Polizeiprotest: Eine Woche keine Strafzettel? http://brf.be/nachrichten/national/801052/#comment-33448
Der wahrscheinlich  beste Kommentar bisher… ?!

Ich wurde „zitiert“… mein Wirken wirkt… 😉

Immer mehr Jugendliche als Drogendealer… … eideidaus wer hätte das gedacht…

1t Koks zwischen Bananen – was es nicht alles gibt…

Ich mach das nicht so gerne… aber es ist ehrlich: Oktoberfestkritik…

Freunde bei den Konsumenten mache ich mir nicht ;-)… wenn „ich“ aber mal das beste und günstigste Gras ermögliche..

„Es gäbe Mittel und Wege solchen Leuten die Kunden weg zu nehmen“…

Heroinwelle im Anmarsch… da helfen auch keine 330 beschlagnahmten Kilos…

Schluss mit Toleranzgrenze für Cannabisbesitz (in der Öffentlichkeit)…

Londons Partygänger lieben Lachgas…

Drogendealer in Schulnähe… … wo sonst? Regulierte Dealer gibts ja keine…

Jetzt ergab sich die Möglichkeit auch bei Ostbelgien-Direkt in die Diskussion einzusteigen. Das Ende der Duldungsregel:

Hausärzte trinken zu viel Alkohol | … das macht micht echt mal sprachlos… 😉

Polizeiaktion: Zwölf Cannabisplantagen ausgehoben Summasumarum wie immer ein sehr bescheidener Fahndungserfolg…

Drogendealer aus Malmedy verhaftet… Wie genau mit DIESEN Drogen umgehen? Weis ich auch nicht genau… nur eines ist sicher: Auf keinen Fall der Mafia überlassen!

Roger Bosten Fonds startet neue Ausschreibungsrunde Ich mache mit und passe auf… 😉

Ermittler fahnden nach entführten Studenten | Irgendwann auch bei uns…?!

US-Behörden warnen vor Marihuana in Halloween-Süßigkeiten … sooooo unnötig! Blöde Cannabislobby!

Mann verursacht zum dritten Mal einen Wohnungsbrand durch eine Zigarette (ich mache Werbung für RIZLA+ 😉 )

Großeinsatz zur Suche nach verschleppten Studenten in Mexiko Den Kommentar muss ich in drei Jahren wieder ausgraben

Mit Cannabis im Blut hinter dem Steuer |

De Wever kontert De Block |

„Wir brauchen keine drastischen Einschnitte“ | Herr Paasch! Sie dürfen mit mir sprechen… 😉

Zu Obamas Wahlschlappe ist zwar nur im letzten Satz was zu „Hasch“, aber auch da mach ich noch was draus ;-)…

US-Wähler stimmen für Legalisierung von Marihuana als Genussmittel Nichtkiffer und Eltern dürfen am meisten feiern.

Die Kommentare bitte nicht hier im Blog, sondern direkt beim Grenzecho / BRF abgeben… das Ganze ist ein öffentliches Thema!  Mir aber hier bitte Bescheid geben – weder BRF noch GE liefern eine „Meldung“ bei eingehenden Kommentaren.

 

Zum Beispiel… die „handfeste“ Basis für persönliche Diffamierung.

Mitunter gerate ich unter ziemlichen Beschuss, wenn ich in den Ostbelgischen Medien Kommentare schreibe.
Der Kommentar von Herrn Brochant auf meinen Kommentar zu diesem Artikel aus dem Grenzecho vom 03.07.2014 ist ein Paradebeispiel und soll mir Gelgenheit geben noch etwas mehr über meine Person zu erzählen.

Da ich mir laut Herrn Brochant schon „so die Birne weggekifft habe“, das ich „nichts mehr merke“ oder alternativ „einfach nur doof“ bin stellt sich die Frage woher nimmt Herr Brochant die Gewissheit, das seine Aussagen auch in der Realität Bestand haben?

Ich bin 1967 geboren. Nahtlos an die Schule anschließend war ich seit 1985 noch keinen Tag arbeitslos und befinde mich seit 19 Jahren in einer leitenden Tätigkeit eines Mittelständischen Unternehmens. Meine älteste Tochter macht mich in rund zwei Monaten zum Großvater und auch meinen beiden anderen erwachsenen Kindern geht es prächtig. Das Haus in Deutschland ist abbezahlt. Und die Immobilie in Belgien steht auf einer grundsoliden Finanzierungsbasis. Keine Vorstrafen, keine Führerscheinentzug – Nichts.
Selbst wenn ich ein „Dauerkiffer“ wäre, so hätte ich damit niemandem einen Schaden zugefügt, da sogar meine letzte Krankschreibung weit über 10 Jahre zurück liegt.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft ist klein und auch ich wohne jetzt schon etwas länger hier. Sollte Herr Brochant an den „kulturellen Ereignissen“ des Eupener Raums teilnehmen, werden sich unsere Blicke in den letzten Jahren vermutlich schon mehr wie einmal getroffen haben – und das letzte was er in mir vermutet haben wird ist ein „abgefuckter Kiffer“ – denn ich sehe nicht nur nicht so aus… ich bin faktisch auch nicht „der mit der weggekifften Birne“.

Meine Motivation die Gesamtgesellschaftlichen Problematiken die mit Drogen einhergehen so massiv anzusprechen ist insbesondere Schaden von der NICHT „kiffenden“ Gesellschaft abzuwenden! Beruflich beschäftige ich mich vorwiegend mit Prozessoptimierung. Von der Analyse existierender Produktionsabläufe bis hin zur völligen Neu- und Umkonzeptionierung von Arbeitsabläufen und den daran beteiligten Produktionskomponenten.
Wenn ich mit gleichen analytischen Verfahren an den Fluss von Geldmitteln in die Organisierte Kriminalität herangehe, wie ich an den Fluss vom Rohmaterialien hin zum fertigen Produkt gehe, komme ich zu dem Schluss „da läuft was grundverkehrt“. Wenn ich dann weiter den Gesellschaftlichen Kostenfluss im judikativen und exikutiven Bereich betrachte, wird das eh schon Grundverkehrte noch viel unfassbarer.

Dieses „Grundverkehrte“ das möchte ich der Gesellschaft in die meine Enkel wachsen werden ersparen. Ich bin definitiv nicht als Konsument angetrieben. Meinen Mitmenschen die verrherenden Gesellschaftlichen Auswirkungen der gegebenen Drogenpolitik näher zu bringen um letztendlich weniger Drogen an Schulen und mehr Polizei gegen Einbrüche zu haben – DAS ist meine Motivation. Und weil es nicht sein kann, das ich seit 19 Jahren einen intellektuell hochanspruchsvollen Job erfolgreich begleite, von den Azubi´s nur „Lexikon“ genannt werde und mich dann bei den Gesellschaftlichen  Ursache-und Folgeprinzipien von Drogen total verkalkuliere… mach ich jetzt in Ostbelgien das was kein anderer Macht – „Den Finger in eben diese äußerst unpopuläre Wunde stecken“. Ich bin mir absolut sicher die Argumente auf „meiner Seite“ zu haben. Meine grundsätzliche Meinung lässt sich wissenschaftlich schlüssig belegen. Meine spezielle, persönliche Meinung  ist äußerst fundiert und kollidiert häufiger mit der Konsumentenseite denn mit dem gesunden Menschenverstand.

Zu guter Letzt möchte ich nicht vorenthalten, das es natürlich auch eine starke „persönliche“ Komponente in meinem Anliegen gibt. Wer einem so großen, Nationenübergreifenden Familienverbund wie ich angehört hat schon rein statistisch den ein oder anderen „Drogi“ in der Familie. Und ein jeder „Drogi“ ist das Kind seiner Eltern und somit Teil einer ganz normalen Familie – welche wiederum Teil dieser Gesellschaft ist.