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Die „lustige“ Hanffibel – 1943

„Die lustige Hanffibel“ – 1943 vom Reichsnährstand ausgegeben sollte Deutsche Bauern auf witzige Weise motivieren den Kriegswichtigen Hanf (wieder) vermehrt anzubauen.
Ich schreibe in der Überschrift das „lustige“ ganz bewusst in Anführungszeichen – Ich finde nämlich nicht wirklich lustig was man diesem Heftchen auch entnehmen kann.

Es gab mal einen Sachbezogenen und auf Fakten beruhenden Umgang mit der Pflanze. Unsere (Ur)Großeltern erschraken nicht wenn der Nachbar statt teurem Tabak sich den günstigeren Knaster in die Pfeife stopfte – und selbst wenn er sich doch lieber an die hochpotenten Zigaretten aus „Indischem Hanf“ hielt blieb er unauffällig und war keiner Menschenseele ein Dorn im Auge.

Am unerträglichsten finde ich das die beiden letzten Sätze noch immer zu 100% gültig sind.

So bringt der Hanf, der groß und stark, viel Rohstoff uns und manche Mark.

Wer Hanf heut baut mit fleiß’ger Hand, hilft selbst sich und dem Vaterland.

Die organisierte Kriminalität verdient zum einen so „manche Mark“ – zum anderern hilft der Konsument der nur sich selbst versorgt tatsächlich dem „Vaterland“ – denn sie entziehen der organisierten Kriminalität deutlich effektiver Marktanteile als die Gesetzgebung.

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Politiker mit Joint (Foto: dpa)

DG Politiker nehmen Cannabis in den Mund…

Ich werde ab sofort allen Politikern in der DG eine Mail oder einen Brief schreiben sobald sie das Wort „Cannabis“, „Hanf“, „Marihuana“ o.ä. Begriff in den Mund nehmen – sollten sie den Stoff als solchen in den Mund nehmen werde ich natürlich auch mal schreiben… 😉

Der erste Politiker hat es getan. Er ist sogar so weit gegangen, das er Cannabis in einem Satz mit einem zweiten Reizstichwort „Steuern“ nannte.
Gestern Mittag (20.01.2015) habe ich die Mail versendet. In Abhängigkeit davon, ob ich binnen zweier Arbeitstage wenigstens eine Empfangsbestätigung erhalte lasse ich die Öffentlichkeit, in Absprache mit dem Politiker, NICHT an der Kommunikation teilhaben. Wer jedoch glaubt das Thema in der Öffentlichkeit aufgreifen zu können, meine diskreten Gesprächs- und Informationsangebote aber tot schweigen zu müssen wird sich sehr zeitnah und in aller Deutlichkeit hier im Blog wiederfinden!

Ich bin eigentlich überhaupt nicht daran interessiert die oft zu Tage tretende Unwissenheit unserer Erntscheidungsträger in der Öffentlichkeit anprangern zu müssen! Bei Gesprächsverweigerung jedoch bin ich dazu gezwungen und werde nicht davor zurückschrecken die mangelnde „Faktenbelastbarkeit“ dieser Politiker schonungslos offen zu legen!

Ich möchte und kann allen „Kräften“ (Politk/Justiz) erklären, warum die Desinformationspolitik des letzten Jahrhunderts das Gesellschaftliche Ansehen des Hanfes hat Welten von den Erkenntnissen aus Medizin, Soziologie und Kriminalistik entfernen lassen.
Liebe „Kräfte“! Seht die Zeichen der Zeit! Kommt wenigstens schon mal ins diskrete Gespräch! Oder wollt ihr wirklich nur zusehen wie euch die internationle Entwicklung irgendwann mit Fakten konfrontiert vor denen ich schon lange warne?

Die Regeln für Cannabis in Belgien

Gemeinsame Richtlinie der Ministerin der Justiz und des Kollegiums der Generalprokuratoren über die Feststellung, Registrierung und Verfolgung von Verstößen in Sachen Cannabisbesitz.

Das ist die Basis auf derer ich glaube eines der vernünftigsen Regulierungsmodelle, welches innerhalb eines existierenden Rechtsrahmens realisiert werden kann, für die DG und damit Beispielhaft für ganz Belgien anbieten zu können.

Trekt Uw Plant oder der MamboSocialClub versuchen auch auf dieser Rechtsbasis eine Versorgung ihrer Mitglieder zu organisieren.
Ich habe sehr viele Kritikpunkte an deren Form mit unserer Gesetzgebung umzugehen und lehne diese rein Konsumentenorganisierte Form von CannabisSocialClubs strikt ab. Wo bleibt der Staat? Wo bleibt die Öffentlichkeit? Wo sind die Kontrollinstanzen?

Ich werde ein Modellprojekt für Ostbelgien vorschlagen, bei dem der erste Samen erst gesät wird, nachdem Öffentlichkeit, Konsumenten, Politik, Prokurator und Polizeizone ihren Segen gegeben haben.

Zentraler Gewinner dieses Systems wird die nicht Cannabis konsumierende Bevölkerung sein. Ein massiv vermindertes Cannabisangebot für Minderjährige und garantierte Umleitung aller Gewinne, in Projekte von Gesamtgesellschaftlichem Interesse.

Um welche Beträge es da in etwa geht kann man hier erahnen, wobei man bei diesen Zahlen bedenken muss, das der Staat dort „nur“ durch Steuern beteiligt ist. Von den produktiven Gewinnen hingegen sieht die Gesellschaft nur wenig – das lässt sich besser organisieren!