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Vor den Kopf stossen, bzw. auf’n „Sack“ gehen..

Da ich mit meinen Kommentaren im Grenzecho und BRF ziemlich oft normalen Menschen vor den „Kopf stosse“ will ich gleiches jetzt mal mit dem Gros der Cannabiskonsumenten machen.

Seit 1981habe ich Familiär bedingt engsten „Kontakt“ zu Cannabis. Im Kern sind es im Laufe der Zeit und angeheirateten Familien drei Personen geworden, die mehr oder weniger „erfolgreich“ sehr intensive Karierren mit dem Konsum Hanf aufweisen können. Mit diesen drei Personen komme ich sehr gut klar, mit 90% ihrer Kollegen, die ich im Laufe der Jahre kennen lernen durfte, aber ÜBERHAUPT NICHT!
Diese 90%, zu denen Du, wenn Du Leser ein Kiffer bist, mit hoher Wahrscheinlichkeit gehörst, sind ebenso uninteressant wie Stammtischparolen schwingende Biertrinker und somit das letzte was ich in meinem privaten Umfeld um mich herum haben möchte.
Auch dieses Blog hier ist nicht den Konsumenten gewidmet. Es ist kein Ort um „dicht“ vorm Monitor Frust abzulassen, Parolen zu schwingen, Cannabis zu verklären usw. usf.
Ich bin weder eure „Vertrauensperson“, noch der „Messias“ oder ähnliches. Ich wünsche keine „wir müssen uns kennen lernen“ Mails oder konspirativen Gespräche bei denen „man das mal in Ruhe besprechen kann“ usw. usf.

Ich suche den Kontakt zur gesamten Gesellschaft und zu allen Mitmenschen – insbesondere denen die sich nicht vorstellen können, das es besser ist Cannabis mit staatlichen Mitteln zu regulieren statt den Großteil der Macht in kriminelle Hände abzugeben.
Ich wünsche insbesondere Kontakte zu Politik, Polizei, Staatsanwaltschaft, Presse, Eltern, etc. Bevor unter diesen „Gruppen“ kein Konsens erzielt wurde das der aktuelle Zustand unvernünftig ist und wenn möglich geändert werden sollte – spielen die konkreten Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten noch eine Nebenrolle.

Ich bin sicher in meinen Vorschlägen für einen Modellversuch auf Basis dieser Gesetzeslage auch die Interessen aller Konsumentengruppen gut genug zu brücksichtigen. Konsumenten- bzw. Patientenproteste trotz Legalisierung wie in Colorado und Uruguay – oder die Ängste Niederländischer Konsumenten vor charakterlosem „Staatswiet“ wird es mit mir nicht geben!