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Eine Vision von der DG als neues Kifferparadies

Soso…

Auf twitter wurde ich noch vorgewarnt das das Interview hoffentlich nicht durch einen „GE-Kacktitel“ versaut würde…

Eine Vision von der DG als neues Kifferparadies

Dem Grenzecho  ist es mit diesem Titel tatsächlich gelungen in etwa das Gegenteil von dem auszudrücken was ich wirklich sage, fordere und auch (visionär) wünsche!

  • Mein Modell findet bei Konsumenten sehr wenig Anklang und auch (noch) keine Unterstützer.
  • Der Konsum oder/und Handel in Gegenwart Minderjähriger ist für mich ein absolutes NoGo!
  • Ich forde die aktive Beteiligung des Staates – und fordere von Anbaubetrieben und Abgabestellen die aktive Zusammenarbeit mit den Kontrollbehörden, aber auch Präventions- und Hilfsorganisationen.
  • Bei den existierenden CSCs in Belgien ecke ich an wegen meiner offenen Art deren Preisgestaltung, und Anspruch auf „Gemeinnützigkeit“ anzuklagen.
  • Ich spreche mich deutlich gegen Coffeeshops a la Amsterdam in Innenstädten oder bewohnten Gegenden aus.

Und so soll also (m)eine Vision von einem Kifferparadies aussehen?

P.S.
Ich sitze auf heißen Kohlen und warte auf den vollen Artikel… 😉
Hoffentlich geht da nicht so viel schief!

Die Regeln für Cannabis in Belgien

Gemeinsame Richtlinie der Ministerin der Justiz und des Kollegiums der Generalprokuratoren über die Feststellung, Registrierung und Verfolgung von Verstößen in Sachen Cannabisbesitz.

Das ist die Basis auf derer ich glaube eines der vernünftigsen Regulierungsmodelle, welches innerhalb eines existierenden Rechtsrahmens realisiert werden kann, für die DG und damit Beispielhaft für ganz Belgien anbieten zu können.

Trekt Uw Plant oder der MamboSocialClub versuchen auch auf dieser Rechtsbasis eine Versorgung ihrer Mitglieder zu organisieren.
Ich habe sehr viele Kritikpunkte an deren Form mit unserer Gesetzgebung umzugehen und lehne diese rein Konsumentenorganisierte Form von CannabisSocialClubs strikt ab. Wo bleibt der Staat? Wo bleibt die Öffentlichkeit? Wo sind die Kontrollinstanzen?

Ich werde ein Modellprojekt für Ostbelgien vorschlagen, bei dem der erste Samen erst gesät wird, nachdem Öffentlichkeit, Konsumenten, Politik, Prokurator und Polizeizone ihren Segen gegeben haben.

Zentraler Gewinner dieses Systems wird die nicht Cannabis konsumierende Bevölkerung sein. Ein massiv vermindertes Cannabisangebot für Minderjährige und garantierte Umleitung aller Gewinne, in Projekte von Gesamtgesellschaftlichem Interesse.

Um welche Beträge es da in etwa geht kann man hier erahnen, wobei man bei diesen Zahlen bedenken muss, das der Staat dort „nur“ durch Steuern beteiligt ist. Von den produktiven Gewinnen hingegen sieht die Gesellschaft nur wenig – das lässt sich besser organisieren!