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DG Politiker nehmen Cannabis in den Mund… Joseph Maraite – I

Der Bürgermeister von Burg Reuland, Joseph Maraite, hat sich in den letzten Wochen mehrmals über Cannabis ausgelassen – und legte dabei ein brilliantes Unwissen an den Tag.

NIEMAND, auch der schärfste Verfechter eines Cannabisverbotes, ist mein Feind! Solange wir nicht persönlich miteinander gesprochen haben – sind die Chancen einen genügend umfassenden Blick auf die Thematik bekommen zu haben u.U. so schlecht gewesen, das ich kein Recht besitze diese Personen zu verurteilen.

Wenn DG Politiker sich zu Cannabis äußern und mit ihren Aussagen einzig und allein ihr Unwissen demonstrieren fühle ich mich auf den Plan gerufen. Natürlich werde ich zum einen meine üblichen Kommentare in den Medienberichten dazu abgeben. Zum anderen aber biete ich diesen Personen das vertrauliche Gespräch an.

Wie leider zu erwarten war hat Herr Maraite auf diese Mail keinerlei Reaktion gezeigt:

Sehr geehrter Herr Maraite!

Mein Name ist Peter Demmer, in der DG in Sachen Cannabis besser bekannt unter dem Synonym „Peter Norml“.

Ich bin die einzige Person in der DG, die offen und öffentlich für eine rationalere Cannabispolitik eintritt. Wie das GE in dem Zeitungsinterview v. 22.12.14 betont habe ich nichts von einem durchgeknallten Hippie oder Weltverbesserer. Im Gegenteil. Ich habe drei erwachsene Kinder – bin Opa – und habe mich gemessen am Alter und „Status“ auch noch „gut gehalten“ ;-).

Sie mögen Steuern auf Hanf beim Neujahrsempfang nur „humorvoll“ erwähnt haben. Sie wissen aber auch das in jedem Witz etwas Wahrheit steckt – in manchen sogar die Ganze!

Weil ich die Cannabisproblematik primär aus der Gesamtgesellschaftlichen Nichtkonsumentensicht betrachte bin ich sehr „gefährlich“ für alle die ohne greifbare Argumente strikt an dem totalen Verbot von Cannabis festhalten wollen. Ich besitze, auf die DG betrachtet, vermutlich mit über das breitbandigste Wissen in Sachen Cannabis und möchte dieses mit allen Gesellschaftlichen „Kräften“ teilen!

Ich möchte Sie dringend bitten die Gelegenheit zu nutzen sich mit mir einmal zu unterhalten. Ich werde Ihnen ganz sicher ein breiteres Sichtfeld auf Hanf eröffnen können – ohne Sie angreifen oder diskreditieren zu müssen! Ich suche das Gespräch keinesfalls zum „streiten“ – ich will „nur“, auf Basis verifizierbarer Fakten, informieren.

Was den meisten Menschen in Politik und Justiz überhaupt nicht bewusst ist, das unsere Feinde exakt die gleichen sind!

Ich habe viel Verständnis dafür, das es für Sie schwer sein dürfte mein Gesprächsangebot anzunehmen – wenn Sie es doch tun ist es selbstverständlich, das ich Ihnen 100%ige Vertraulichkeit zusichere!

Mit freundlichen Grüßen!

Peter Demmer (Norml)

Ich bedauere es wirklich sehr, das keine vertraulichen Gespräche gewünscht sind und ich „gezwungen“ werde in die Öffentlichkeit zu gehen um die Aussagen des Politikers DEUTLICH und SCHONUNGSLOS ins Rechte Licht zu setzen.

Mit den verqueren Aussagen des Herrn Maraite beschäftige ich mich etwas später – vielleicht will er ja doch nicht, das ich öffentlich mache wie er allen kriminellen Cannabisbauern in Burg Reuland hilft zukünftig unentdeckt zu bleiben… ?!?

Es kotzt mich schon an, auch für die Ermittlungsbehörden und Bürgermeister eine Tasche voll Fahndungsstrategien parat zu haben – aber nichts anwenden zu können!
Ja! Soll sich keiner was vormachen!
Mafia weg! Jugendschutz und Steuern her! In genau der Reihenfolge – am besten natürlich zeitgleich! Mit dem Teufel gehe ich für das Ziel keinen Bund ein aber ganz sicher mit dem Staat und all seinen Vertretern und Organen!

Politiker mit Joint (Foto: dpa)

DG Politiker nehmen Cannabis in den Mund…

Ich werde ab sofort allen Politikern in der DG eine Mail oder einen Brief schreiben sobald sie das Wort „Cannabis“, „Hanf“, „Marihuana“ o.ä. Begriff in den Mund nehmen – sollten sie den Stoff als solchen in den Mund nehmen werde ich natürlich auch mal schreiben… 😉

Der erste Politiker hat es getan. Er ist sogar so weit gegangen, das er Cannabis in einem Satz mit einem zweiten Reizstichwort „Steuern“ nannte.
Gestern Mittag (20.01.2015) habe ich die Mail versendet. In Abhängigkeit davon, ob ich binnen zweier Arbeitstage wenigstens eine Empfangsbestätigung erhalte lasse ich die Öffentlichkeit, in Absprache mit dem Politiker, NICHT an der Kommunikation teilhaben. Wer jedoch glaubt das Thema in der Öffentlichkeit aufgreifen zu können, meine diskreten Gesprächs- und Informationsangebote aber tot schweigen zu müssen wird sich sehr zeitnah und in aller Deutlichkeit hier im Blog wiederfinden!

Ich bin eigentlich überhaupt nicht daran interessiert die oft zu Tage tretende Unwissenheit unserer Erntscheidungsträger in der Öffentlichkeit anprangern zu müssen! Bei Gesprächsverweigerung jedoch bin ich dazu gezwungen und werde nicht davor zurückschrecken die mangelnde „Faktenbelastbarkeit“ dieser Politiker schonungslos offen zu legen!

Ich möchte und kann allen „Kräften“ (Politk/Justiz) erklären, warum die Desinformationspolitik des letzten Jahrhunderts das Gesellschaftliche Ansehen des Hanfes hat Welten von den Erkenntnissen aus Medizin, Soziologie und Kriminalistik entfernen lassen.
Liebe „Kräfte“! Seht die Zeichen der Zeit! Kommt wenigstens schon mal ins diskrete Gespräch! Oder wollt ihr wirklich nur zusehen wie euch die internationle Entwicklung irgendwann mit Fakten konfrontiert vor denen ich schon lange warne?

Eine Vision von der DG als neues Kifferparadies

Soso…

Auf twitter wurde ich noch vorgewarnt das das Interview hoffentlich nicht durch einen „GE-Kacktitel“ versaut würde…

Eine Vision von der DG als neues Kifferparadies

Dem Grenzecho  ist es mit diesem Titel tatsächlich gelungen in etwa das Gegenteil von dem auszudrücken was ich wirklich sage, fordere und auch (visionär) wünsche!

  • Mein Modell findet bei Konsumenten sehr wenig Anklang und auch (noch) keine Unterstützer.
  • Der Konsum oder/und Handel in Gegenwart Minderjähriger ist für mich ein absolutes NoGo!
  • Ich forde die aktive Beteiligung des Staates – und fordere von Anbaubetrieben und Abgabestellen die aktive Zusammenarbeit mit den Kontrollbehörden, aber auch Präventions- und Hilfsorganisationen.
  • Bei den existierenden CSCs in Belgien ecke ich an wegen meiner offenen Art deren Preisgestaltung, und Anspruch auf „Gemeinnützigkeit“ anzuklagen.
  • Ich spreche mich deutlich gegen Coffeeshops a la Amsterdam in Innenstädten oder bewohnten Gegenden aus.

Und so soll also (m)eine Vision von einem Kifferparadies aussehen?

P.S.
Ich sitze auf heißen Kohlen und warte auf den vollen Artikel… 😉
Hoffentlich geht da nicht so viel schief!

(Wie) will ich mich interviewen lassen? – Offene Antwort

Ein Teil der ostbelgischen Medien ist auf mich aufmerksam geworden. Dazu folgendes Zitat aus der letzten Mail des „Mediums“:

Unser Interesse an einem Interview ist in erster Linie geweckt worden, weil sie einen interessanten Vorschlag (Legalisierung von Cannabis in  der DG) gemacht haben, damit die DG mehr Einnahmen verbuchen könnte.

Zuvor fragte man meine grundsätzliche Bereitschaft zu einem Interview an, worauf ich folgendes antwortete:

Ein ganz klares Ja! Aber… ich würde das gerne im „Umfeld“ meiner Bewerbung für den „Roger Bosten Fonds“ siehe auch mein Kommentar http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=0f73f92a-dcf8-4a0a-8742-c4b728961fd4&mode=all&arv=1 erledigen können… Sobald ich mein Bewerbungskonzept verschriftlicht habe seid ihr die ersten die es zu lesen bekommen – das wird dann auch ein guter und würdiger „Aufhänger“ für ein Interview sein.

Da ich ja noch nie einen wirklichen Vorschlag zur „LEGALISIERUNG von Cannabis in der DG“ gemacht habe – sondern nur einen Weg beschreibe – wie innerhalb des existierenden Verbotes und der zusätzlich geltenden Duldungsregeln die Gewinne der Organisierten Kriminalität zu Gunsten der Bevölkerung umgeleitet werden könnten – scheint also auch bei denen die mich interviewen wollen noch ein gewisses Verständnis- oder Informationsdefizit vorzuliegen ;-). Nicht nur dieses Missverständnis möchte ich mit meinem Konzept zu der „Roger Bosten Fonds Ausschreibung“ ausräumen – bevor die Zeit für weitergehende Schritte gekommen sein wird.

Da ich den Rahmen, mit dem ich mich für den „Roger Bosten Fonds“ bewerben will aber noch überhaupt nicht veröffentlicht habe muss ich das hier jetzt mal „schnell“ nachholen:

Folgender Auszug aus oben bereits verlinktem GE-Artikel trifft bei mir natürlich mitten ins Schwarze:

Im Fokus sollten dieses Mal folgende Themen stehen: Prävention und Bekämpfung von Drogen- und Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen,…

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass der Kern aller Drogenprobleme in zwei Dingen zu suchen ist.
A) Ungenügende Aufklärung.
B) Fehlende bzw. mangelhafte staatliche Regulierung.

Ohne im Vorfeld die nötige Aufklärung geleistet zu haben ist es illusorisch zu glauben das konkrete Regulierungsmodelle für Cannabis durchgesetzt werden könnten.
Darum möchte ich mit Hilfe des „Roger Bosten Fonds“ der Bevölkerung in Ostbelgien die Möglichkeit geben sich möglichst breitbandig zum Thema Drogen informieren zu können.

Da weder ich das Preisgeld einstreichen möchte, noch eine andere Organisation mit diesem Geld etwas „wirklich Weltbewegendes reißen“ können wird, schlage ich vor das alle in der DG mit der Drogenproblematik betroffenen bzw. „sich dazu berufen fühlenden“ Organisationen, Institutionen und Personen (6 – 12 Stk.) ein Jahr lang jeden Monat 1x ein öffentliches „Forum“ bilden.
Jede der „Organisationen“ bekommt an jeweils einer der Zusammenkünfte die Gelegenheit über sich, ihre Meinung, Tätigkeit oder sonstiges Drogenbezogene Thema ausgiebig zu „referieren“. Im Anschluss an die „Vorträge“ bekommen die anderen Forenmitglieder kurz Gelegenheit zu dem Referat Stellung zu beziehen. Danach begibt sich das „Forum“ in das offene Gespräch mit der Bevölkerung.

Der „Roger Bosten Fonds“ stellt Räumlichkeiten, Technik (Beamer, Flipboard, Videomitschnitt, etc.) und einen „neutralen“ Gesprächsleiter. Des Weiteren hilft der Fonds eine möglichst hochkarätige Besetzung des Forums zusammengestellt zu bekommen.
Zu meinen Traumpartnern würden auf jeden Fall Vertreter der DG-Parteien, Justiz und Polizei zählen. Unglaublich würde ich mich auch über beteiligende Medien (GE, BRF) die zusätzlich zu eigenen journalistischen Beiträgen u.U. auch sehr gut externe Fachleute laden könnten?!
In der Summe würden wir der Bevölkerung und damit unseren Kindern einen unsagbaren Dienst erbringen! Denn nichts schützt Kinder besser vor Drogen wie Eltern die wissen wovon sie reden wenn sie von Drogen reden und nicht nur glauben sie wüssten wovon sie reden!

Ich möchte natürlich ein Mitglied dieses Forums sein. Des Weiteren werde ich alles in meiner Macht stehende tun um den „Roger Bosten Fonds“ bei der Durchführung dieser Veranstaltungen zu unterstützen. Für alle Veranstaltungen zu denen die anderen Forenmitglieder keinen Vortrag halten wollen/können erkläre ich mich bereit einen „Ersatzbeitrag“ zu erarbeiten.

Insbesondere angesichts der aktuellen globalen Diskussion und Entwicklung wäre es doch fast schon „grob fahrlässig“ irgendeiner einzelnen Kampagne/Organisation oder Person das Geld „hinterher zu werfen“ und so der Bevölkerung die Gelegenheit zu nehmen sich eine freie und selbst gebildete Meinung, über den „Stand der Zeit“ in Relation zu den Ansichten und Erkenntnissen der Forenmitglieder, machen zu können!

Da auch mein ganz persönliches Interesse im Grunde viel mehr im Bereich „Prävention durch Aufklärung“ zu suchen ist denn darin mit einem zu früh präsentierten, weil nicht verstandenem, Regulierungskonzept Türen zu zuschlagen… sage ich im Moment also noch ein ganz klares NEIN zu einem Interview in Sachen „Cannabis Regulierungsmodell“ aber auch ein ebenso klares JA zu jeglicher Frage in Sachen „Roger Bosten Fonds“.

Mit diesem Vorschlag werde ich definitiv an die breite Öffentlichkeit gehen – denn er ist, spätestens nach einer Machbarkeitsanpassung die durch den Fond und die Forenmitglieder erfolgen soll, richtig gut!
Alle die, die aufgrund ihres Amtes oder ihrer Position mit auf das Forum gehören – sich einer solch breitbandigen und ergebnisoffenen Diskussion aber nicht stellen fürchten einzig das Ergebnis weil sie bereits wissen das es im Widerspruch zum eigenen Dogma ausfallen wird. DANKE dass diese Realitätsverweigerer dem Forum fern bleiben und so erst die Basis für eine konstruktive Arbeit bilden!

 

Tirolerfest und Cannabis

WAS um Himmels Willen hat denn das Tirolerfest mit Cannabiszu tun?

Eigentlich nichts…

Aber wenn wir uns mit einer so weit südlich gelegenen Region so sehr verbunden fühlen… warum sollten wir dann auf dem Weg dorthin nicht einmal bei den Schweizern vorbei schauen?

Ähnliches Konzept wie das von mir für die DG vorgeschlagene Duldungsmodell.

 

Erste Eckdaten

Einige Eckdaten meines geplanten Regulierungsmodells für die Deutschsprachige Gemeinschaft basierend auf dieser Richtlinie vom 25.01.2005.

Ein Notar verwaltet die Personengebundenen, für eine Pflanze gültigen, Lizenzen. Die Zuordnung von Lizenznummer zur realen Person kann nur bei diesem Notar erfolgen.

Personen ab dem vollendeten 21. Lebensjahr erhalten eine „volle Lizenz“. Junge Erwachsene zwischen dem vollendeten 18. und 21. Lebensjahr erhalten eine „1/3 Lizenz“. Die Inhaber einer Volllizenz können maximal 3 Gramm täglich beziehen, die Inhaber einer Drittellizenz dementsprechend max. 1 Gramm täglich.

Im Anbaubetrieb wird für jede Volllizenz und je angefangene drei Drittellizenzen maximal eine Pflanze angebaut oder geerntet oder getrocknet oder für die Abgabe vorgehalten. Eine Pflanze gilt erst dann als nicht mehr existierend, wenn von der Abgabestelle der vollständige Verbrauch gemeldet wird – erst dann darf der Anbaubetrieb einen neuen Setzling erzeugen oder Samen einpflanzen.
Anbaubetrieb, Abgabestelle, Prokurat und Polizei besitzen tagesaktuelle Informationen über die gültigen Lizenznummern. Polizei, Prokurat und Abgabestellen besitzen jederzeit die Möglichkeit eine Lizenz für ungültig zu erklären. Unabhängig davon ob diese Ungültigkeit zeitlich befristet oder dauerhaft sein wird muss der Anbaubetrieb daraufhin eine Pflanze vernichten. Pflanzen welche auf Basis  von Drittellizenzen angebaut werden müssen erst bei erlöschen der letzten Lizenz vernichtet werden.

Die Örtlichkeit des Anbaubetriebes ist nicht Öffentlich. Oberste Schlüsselgewalt und Vetorecht bzgl. der dort arbeitenden Personen besitzen Polizei und Prokurat. Alle Bereiche des Anbaubetriebes werden der Polizei sowohl Visuell als auch technisch Remoteadministrierbar vollumfänglich 24/7 zur Verfügung gestellt.

Der gesamte Prozess vom Anbau bis zur Abgabe sollte wissenschaftlich und soziologisch von einer interessierten Universität begleitet werden. Wenn die Polizei die Möglichkeiten zur forensischen Erfahrungserweiterung nicht nutzen würde wäre sie selbst Schuld.

Eigentlich sollte man jetzt schon recht deutlich erkennen, das ich keinen Cannabis Social Club gründen will, der irgendwie am Rand der Duldungsmöglichkeiten funktioniert und ähnlich wie Trekt Uw Plant mehr vor Gericht prozessieren muss als das er seinen Mitgliedern eine kontinuierliche Versorgung gewährleisten könnte – aber nur die Kontinuität ist es, die der Organisierten Kriminalität auch wirklich das Wasser abgraben könnte. Das brechen oder auch nur beugen von Gesetzen, ist mir absolut fern – denn das was ich vorschlage bekommt so oder ähnlich irgendwann sowieso den breiten „Segen“ von Gesellschaft, Prokurat, Polizei und den Konsumenten… das ist sicher. Die Frage wird dann nur sein ob die DG bis dahin diese Gelder und Arbeitsplätze der Organisierten Kriminalität oder den Steuern zahlenden Bürgern gegeben hat. Ob die DG fremde Technik und Know How dann importieren muss – oder ob die DG dann Know How und Technik exportieren kann.

Die Regeln für Cannabis in Belgien

Gemeinsame Richtlinie der Ministerin der Justiz und des Kollegiums der Generalprokuratoren über die Feststellung, Registrierung und Verfolgung von Verstößen in Sachen Cannabisbesitz.

Das ist die Basis auf derer ich glaube eines der vernünftigsen Regulierungsmodelle, welches innerhalb eines existierenden Rechtsrahmens realisiert werden kann, für die DG und damit Beispielhaft für ganz Belgien anbieten zu können.

Trekt Uw Plant oder der MamboSocialClub versuchen auch auf dieser Rechtsbasis eine Versorgung ihrer Mitglieder zu organisieren.
Ich habe sehr viele Kritikpunkte an deren Form mit unserer Gesetzgebung umzugehen und lehne diese rein Konsumentenorganisierte Form von CannabisSocialClubs strikt ab. Wo bleibt der Staat? Wo bleibt die Öffentlichkeit? Wo sind die Kontrollinstanzen?

Ich werde ein Modellprojekt für Ostbelgien vorschlagen, bei dem der erste Samen erst gesät wird, nachdem Öffentlichkeit, Konsumenten, Politik, Prokurator und Polizeizone ihren Segen gegeben haben.

Zentraler Gewinner dieses Systems wird die nicht Cannabis konsumierende Bevölkerung sein. Ein massiv vermindertes Cannabisangebot für Minderjährige und garantierte Umleitung aller Gewinne, in Projekte von Gesamtgesellschaftlichem Interesse.

Um welche Beträge es da in etwa geht kann man hier erahnen, wobei man bei diesen Zahlen bedenken muss, das der Staat dort „nur“ durch Steuern beteiligt ist. Von den produktiven Gewinnen hingegen sieht die Gesellschaft nur wenig – das lässt sich besser organisieren!

Zu ‚Peter Norml‘

Liebe Leser,

Ja, „Peter Norml“ ist nicht  der Name in meinem Personalausweis. Peter Norml ist ein Synonym, mit „tieferer“ Bedeutung, welches ich in diesem ersten Artikel erklären möchte.
„Peter“ steht sehr wohl in meinem Ausweis – aber seit dem Tod meiner Oma 1972 nennt mich niemand mehr so. Mich kennt man als Pit (ausgesprochen Pitt und NICHT Piet) – aber das erklären sie den Menschen im dreisprachigen Belgien einmal 😉 – das Gros meiner Mitmenschen macht mich zum „Piet“ – was mich auch garnicht mehr stört.
Jetzt klingt dieses „Piet“ sehr ähnlich dem Anfang des Englisch ausgesprochenen „Peter“ – und so schliesst sich gewissermassen der Kreis von der „fehlerhaften“ Aussprache zurück zum ursprünglichen, bei der Geburt vergebenen, Namen.
Der fiktive Nachname „Norml“ resultiert ganz einfach aus der Gunst der Stunde in der mir die Idee kam die Deutsche Domain, der im Englischsprachigen Raum etablierten Marke „NORML“ (National Organization for the Reform of Marijuana Laws),  zu registrieren.
Ich fühle mich mit einem englischsprachig gedachten „Peter Norml“ als „Marke“ für meine Drogen- und Gesellschaftspolitischen Äußerungen sehr wohl, zumal mein richtiger Nachname nicht nur lang ist sondern sich mitunter auch recht dämlich 😉 anhört.
Das sich das Blog unter einer Deutschen Domain findet ist unschön… da gehört ein .be hinter – stimmt – das folgt „die Tage“.
Ja, ich bin Deutscher Staatsbürger, messe dem aber keinerlei Bedutung mehr bei. Mein Herz schlägt nicht nur für eine belgische Frau – Ich liebe dieses Land und als in Deutschland aufgewachsener weis ich auch ganz genau warum!
Ich will meine wahre Identität nicht verschleiern. Aber ich habe mir mittlerweile einen winzig kleinen Namen in den Ostbelgischen Onlinemedien und bei twitter gemacht – einige wertvolle Zeit und „Identifizierungsarbeit“ ginge verloren wenn ich „Peter Norml“ aufgeben würde. Verwirrung durch gemischte Verwendung mit meinen komplizierteren Echtnamen dient sicherlich Niemandem. Die Kontaktangaben im Impressum sind die meines Arbeitgebers in Deutschland. In der Woche bin ich dort besser zu erreichen. Meine Eupener Adresse (auf der ich regulär gemeldet bin) möchte ich nicht veröffentlichen. Wer mich wann besucht oder meint das Haus des „Bekloppten“ mal sehen zu wollen entscheide ich lieber selber.