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Die „lustige“ Hanffibel – 1943

„Die lustige Hanffibel“ – 1943 vom Reichsnährstand ausgegeben sollte Deutsche Bauern auf witzige Weise motivieren den Kriegswichtigen Hanf (wieder) vermehrt anzubauen.
Ich schreibe in der Überschrift das „lustige“ ganz bewusst in Anführungszeichen – Ich finde nämlich nicht wirklich lustig was man diesem Heftchen auch entnehmen kann.

Es gab mal einen Sachbezogenen und auf Fakten beruhenden Umgang mit der Pflanze. Unsere (Ur)Großeltern erschraken nicht wenn der Nachbar statt teurem Tabak sich den günstigeren Knaster in die Pfeife stopfte – und selbst wenn er sich doch lieber an die hochpotenten Zigaretten aus „Indischem Hanf“ hielt blieb er unauffällig und war keiner Menschenseele ein Dorn im Auge.

Am unerträglichsten finde ich das die beiden letzten Sätze noch immer zu 100% gültig sind.

So bringt der Hanf, der groß und stark, viel Rohstoff uns und manche Mark.

Wer Hanf heut baut mit fleiß’ger Hand, hilft selbst sich und dem Vaterland.

Die organisierte Kriminalität verdient zum einen so „manche Mark“ – zum anderern hilft der Konsument der nur sich selbst versorgt tatsächlich dem „Vaterland“ – denn sie entziehen der organisierten Kriminalität deutlich effektiver Marktanteile als die Gesetzgebung.

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Salvadore Dali

Keine Zeit… ?

Liebe Leser,
Augenblicklich bin ich sehr stark eingespannt und kann bzw. will mir nicht die Zeit dafür nehmen neue Ideen, Fakten und Konzepte im Blog zu veröffentlichen, auszubauen oder zu präzisieren.

Der Kommentarpflege beim Grenzecho und BRF messe ich aber nach wie vor die höchste Priorität zu – dementsprechend sind da in der letzten Zeit wieder einige Kommentare zusammen gekommen:

Drei reuige Dealer vor dem Richter | And the winner is the criminality… 🙁

Revolution oder “business as usual”? Legales Cannabis in Colorado

Sparmaßnahmen, aber mehr Präsenz in der Stadt | „Polizei lügt sich einen in die Tasche“

Schlägereien, Messerstechereien und verletzte Polizisten in Raeren Fr. Schwarz wünscht ein Schreibverbot für mich 😉

Darf Obama im Weißen Haus kiffen? | Wir sind im Grunde total bescheiden…

J1T: Königliches Athenäum Eupen Ist Alkohol gefährlicher als Kiffen?

Speicheltests werden knapp

Polizei sprengt Drogenhändlerring

Niederländischer Justizminister tritt zurück

Der Minister, die Moral und die dreckigen Millionen |

Irland macht Ecstasy und andere Drogen wieder illegal

Damian: Neues Spezialbier aus der Region Warum nicht auch mit Cannabis…

Ecstasy in Irland kurzzeitig legal |

Desweiteren rechne ich mir momentan minimale Chancen auf ein persönliches Gespräch mit einer der wichtigsten Personen in Sachen Deutscher Drogenpolitik aus… – seitens der Deutschen Bungesregierung gehört zu werden geht natürlich immer VOR der Pflege des Blogs!

DG Politiker nehmen Cannabis in den Mund… Joseph Maraite – I

Der Bürgermeister von Burg Reuland, Joseph Maraite, hat sich in den letzten Wochen mehrmals über Cannabis ausgelassen – und legte dabei ein brilliantes Unwissen an den Tag.

NIEMAND, auch der schärfste Verfechter eines Cannabisverbotes, ist mein Feind! Solange wir nicht persönlich miteinander gesprochen haben – sind die Chancen einen genügend umfassenden Blick auf die Thematik bekommen zu haben u.U. so schlecht gewesen, das ich kein Recht besitze diese Personen zu verurteilen.

Wenn DG Politiker sich zu Cannabis äußern und mit ihren Aussagen einzig und allein ihr Unwissen demonstrieren fühle ich mich auf den Plan gerufen. Natürlich werde ich zum einen meine üblichen Kommentare in den Medienberichten dazu abgeben. Zum anderen aber biete ich diesen Personen das vertrauliche Gespräch an.

Wie leider zu erwarten war hat Herr Maraite auf diese Mail keinerlei Reaktion gezeigt:

Sehr geehrter Herr Maraite!

Mein Name ist Peter Demmer, in der DG in Sachen Cannabis besser bekannt unter dem Synonym „Peter Norml“.

Ich bin die einzige Person in der DG, die offen und öffentlich für eine rationalere Cannabispolitik eintritt. Wie das GE in dem Zeitungsinterview v. 22.12.14 betont habe ich nichts von einem durchgeknallten Hippie oder Weltverbesserer. Im Gegenteil. Ich habe drei erwachsene Kinder – bin Opa – und habe mich gemessen am Alter und „Status“ auch noch „gut gehalten“ ;-).

Sie mögen Steuern auf Hanf beim Neujahrsempfang nur „humorvoll“ erwähnt haben. Sie wissen aber auch das in jedem Witz etwas Wahrheit steckt – in manchen sogar die Ganze!

Weil ich die Cannabisproblematik primär aus der Gesamtgesellschaftlichen Nichtkonsumentensicht betrachte bin ich sehr „gefährlich“ für alle die ohne greifbare Argumente strikt an dem totalen Verbot von Cannabis festhalten wollen. Ich besitze, auf die DG betrachtet, vermutlich mit über das breitbandigste Wissen in Sachen Cannabis und möchte dieses mit allen Gesellschaftlichen „Kräften“ teilen!

Ich möchte Sie dringend bitten die Gelegenheit zu nutzen sich mit mir einmal zu unterhalten. Ich werde Ihnen ganz sicher ein breiteres Sichtfeld auf Hanf eröffnen können – ohne Sie angreifen oder diskreditieren zu müssen! Ich suche das Gespräch keinesfalls zum „streiten“ – ich will „nur“, auf Basis verifizierbarer Fakten, informieren.

Was den meisten Menschen in Politik und Justiz überhaupt nicht bewusst ist, das unsere Feinde exakt die gleichen sind!

Ich habe viel Verständnis dafür, das es für Sie schwer sein dürfte mein Gesprächsangebot anzunehmen – wenn Sie es doch tun ist es selbstverständlich, das ich Ihnen 100%ige Vertraulichkeit zusichere!

Mit freundlichen Grüßen!

Peter Demmer (Norml)

Ich bedauere es wirklich sehr, das keine vertraulichen Gespräche gewünscht sind und ich „gezwungen“ werde in die Öffentlichkeit zu gehen um die Aussagen des Politikers DEUTLICH und SCHONUNGSLOS ins Rechte Licht zu setzen.

Mit den verqueren Aussagen des Herrn Maraite beschäftige ich mich etwas später – vielleicht will er ja doch nicht, das ich öffentlich mache wie er allen kriminellen Cannabisbauern in Burg Reuland hilft zukünftig unentdeckt zu bleiben… ?!?

Es kotzt mich schon an, auch für die Ermittlungsbehörden und Bürgermeister eine Tasche voll Fahndungsstrategien parat zu haben – aber nichts anwenden zu können!
Ja! Soll sich keiner was vormachen!
Mafia weg! Jugendschutz und Steuern her! In genau der Reihenfolge – am besten natürlich zeitgleich! Mit dem Teufel gehe ich für das Ziel keinen Bund ein aber ganz sicher mit dem Staat und all seinen Vertretern und Organen!

Politiker mit Joint (Foto: dpa)

DG Politiker nehmen Cannabis in den Mund…

Ich werde ab sofort allen Politikern in der DG eine Mail oder einen Brief schreiben sobald sie das Wort „Cannabis“, „Hanf“, „Marihuana“ o.ä. Begriff in den Mund nehmen – sollten sie den Stoff als solchen in den Mund nehmen werde ich natürlich auch mal schreiben… 😉

Der erste Politiker hat es getan. Er ist sogar so weit gegangen, das er Cannabis in einem Satz mit einem zweiten Reizstichwort „Steuern“ nannte.
Gestern Mittag (20.01.2015) habe ich die Mail versendet. In Abhängigkeit davon, ob ich binnen zweier Arbeitstage wenigstens eine Empfangsbestätigung erhalte lasse ich die Öffentlichkeit, in Absprache mit dem Politiker, NICHT an der Kommunikation teilhaben. Wer jedoch glaubt das Thema in der Öffentlichkeit aufgreifen zu können, meine diskreten Gesprächs- und Informationsangebote aber tot schweigen zu müssen wird sich sehr zeitnah und in aller Deutlichkeit hier im Blog wiederfinden!

Ich bin eigentlich überhaupt nicht daran interessiert die oft zu Tage tretende Unwissenheit unserer Erntscheidungsträger in der Öffentlichkeit anprangern zu müssen! Bei Gesprächsverweigerung jedoch bin ich dazu gezwungen und werde nicht davor zurückschrecken die mangelnde „Faktenbelastbarkeit“ dieser Politiker schonungslos offen zu legen!

Ich möchte und kann allen „Kräften“ (Politk/Justiz) erklären, warum die Desinformationspolitik des letzten Jahrhunderts das Gesellschaftliche Ansehen des Hanfes hat Welten von den Erkenntnissen aus Medizin, Soziologie und Kriminalistik entfernen lassen.
Liebe „Kräfte“! Seht die Zeichen der Zeit! Kommt wenigstens schon mal ins diskrete Gespräch! Oder wollt ihr wirklich nur zusehen wie euch die internationle Entwicklung irgendwann mit Fakten konfrontiert vor denen ich schon lange warne?

Grenzecho – Interview(s) 22.12.2014

Ich bin sehr froh, den Artikel in Gänze auch den Nichtabbonenten des Grenzechos zur Verfügung stellen zu dürfen:

So wird die DG zum Kifferparadies1_0von2So wird die DG zum Kifferparadies1_1von2 So wird die DG zum Kifferparadies 2von2

Abgesehen von der Verwendung des Begriffes „Kifferparadies“ ist der Inhalt des Interviews ziemlich gut rüber gebracht worden.

Das zweite Interview, bzw. meine zweite Initiative hat es leider nicht in die Druckausgabe geschafft… aber in den Onlineteil – und auch da bin ich wirklich dankbar für!

OnlineInterview1_Seite_1
OnlineInterview1_Seite_2

Hier der Link zum Original… da wird der erfragte Kritikfall gleich im Kommentarbereich ausprobiert… 😉

Eine Vision von der DG als neues Kifferparadies

Soso…

Auf twitter wurde ich noch vorgewarnt das das Interview hoffentlich nicht durch einen „GE-Kacktitel“ versaut würde…

Eine Vision von der DG als neues Kifferparadies

Dem Grenzecho  ist es mit diesem Titel tatsächlich gelungen in etwa das Gegenteil von dem auszudrücken was ich wirklich sage, fordere und auch (visionär) wünsche!

  • Mein Modell findet bei Konsumenten sehr wenig Anklang und auch (noch) keine Unterstützer.
  • Der Konsum oder/und Handel in Gegenwart Minderjähriger ist für mich ein absolutes NoGo!
  • Ich forde die aktive Beteiligung des Staates – und fordere von Anbaubetrieben und Abgabestellen die aktive Zusammenarbeit mit den Kontrollbehörden, aber auch Präventions- und Hilfsorganisationen.
  • Bei den existierenden CSCs in Belgien ecke ich an wegen meiner offenen Art deren Preisgestaltung, und Anspruch auf „Gemeinnützigkeit“ anzuklagen.
  • Ich spreche mich deutlich gegen Coffeeshops a la Amsterdam in Innenstädten oder bewohnten Gegenden aus.

Und so soll also (m)eine Vision von einem Kifferparadies aussehen?

P.S.
Ich sitze auf heißen Kohlen und warte auf den vollen Artikel… 😉
Hoffentlich geht da nicht so viel schief!

Im primären Blick: Der Nicht- und Problemkonsument…

JA – anhand meiner Abhängigkeit von Nikotin habe ich gelernt was es bedeutet das Rauchen aufgeben zu wollen, aber bei jedem Supermarkteinkauf an der Kasse auf eine bunte Vielfalt von Zigaretten zu stoßen. Wie sich die gleiche Situation für einen Alkoholiker darstellen muss kann ich persönlich nicht erfahren – aber es muss um ein Vielfaches grausamer sein.

Auch beim Cannabis versuche ich als allerstes meinen Blick auf die Situation der Menschen zu richten die nicht konsumieren sollen, desweiteren zu denen die zu einem problematischen Konsum neigen und auch denen die Unterstützung erfahren müssen in ihrem Wunsch in Gänze von einer Droge zu lassen.
Menschen die nicht konsumieren sollen sind primär Minderjährige aber auch ALLE anderen Menschen, die von sich aus keinen „Draht“ zum Konsum entwickelt haben!)

Und nochmal JA – es verbietet sich in der Diskussion um Drogen die eigenen „Konsumfähigkeiten“ als Maßstab für Gesamtgesellschaftliche Regeln oder Entscheidungen heranzuziehen!
Außer Tabak könnte für mich persönlich jede Droge gratis in öffentlichen Kaugummiautomaten verfügbar sein – es würde mir persönlich nicht schaden – aber es könnte anderen schaden und darum ist der „Kaugummiautomat“ natürlich ein absolutes NoGo! Ebenso verbietet es sich Drogen im öffentlichen Raum anzubieten oder/und zu konsumieren. Alle Problem- und Nichtkonsumenten dürfen in ihrem Alltag nicht durch die vermeintlichen „Fähigkeiten“ der „Genuss-“ trinkenden oder kiffenden Menschen beeinträchtight werden!

Ich muss zugeben, selber SEHR lange für die Erkenntnis gebraucht zu haben das ich meine Persönlichkeit und meine Verhalten nicht als Maßstab für die Allgemeinheit annehmen darf. Der Wunsch meine Kinder und jetzt auch Enkel besser vor den Gefahren von Drogen schützen zu können haben mir deutlich gemacht wohin der primäre Blick mit dem einen Auge zu richten ist – auf die Minderjährigen und Nichtkonsumenten!
Meine grundsätzliche Fähigkeit, trotz Gelegenheiten, allen dummen Drogensüchten mit einem „Fingerschnipp“ widerstehen zu können, dem Nikotin aber wider besserem Wissens trotzdem seit 30 Jahren „hoffnungslos“ verfallen zu sein – zeigt wie wichtig es ist das zweite Auge des primären Blicks auf den Schutz der Problemkonsumenten und Abhängigen zu richten!

Alles andere muss sich dem primären Blick für die Nicht- und Problemkonsumenten unterordnen. Auch wenn ich persönlich kein Problem mit z.B. Coffeeshops a la NL rund um den Eupener Marktplatz hätte (ebenso wenig wie mit Kneipen) – werde ich mich trotzdem immer dagegen aussprechen.
Z.B. Coffeeshops würde ich nur in Bereichen/Gegenden dulden/empfehlen die man nur erreicht wenn man auch genau dort hin wollte. So schön das für vernünftig konsumierende Kiffer in Amsterdam auch sein mag – für die Amsterdamer Bevölkerung mit Cannabiskonsumproblem hingegen ist es der Horror all überall auf Cannabis gestossen zu werden!
„OutletVillages“ speziell für den Hanfkonsumenten hingegen würde ich absolut befürworten. So etwas ähnliches inkl. eigener Polizei und Krankenhaus statt städtischem Oktoberfest könnte den finanziellen Schaden vom Massentrinken gegenüber dem nüchternen Steuerzahler auch spürbar senken… 😉

 

Stichpunkte zum Grenzecho Interview

In einer 3/4h begebe ich mich in die Grenzechoredaktion… Eine gewisse Aufregeung kann ich nicht leugnen… 😉

Ich habe mir seit Gestern auf twitter ein paar „Stichpunkte“ für den Termin gemacht… die will ich hier noch einmal schnell und unkommentiert zusammenfassen:

DEA - Toxische Einstufung von Substanzen Monsterpflanze DesignerDrogen Belgien 2004-2012 HarmHealthIllegalLegal_Spectrum Illegaler Drogengebrauch in BE2008 nach Alter Klassifizierung geläufiger Drogen nach Stoffklasse und WirkungsweiseDrogen-schadenspotenzial-nutt-2010.svg

1. In BE können Personen Ü18 1 Pflanze besitzen wenn sie damit keinerlei „Öffentliches Ärgernis“ erzeugen.

2. Jeder Konsument der seine Pflanze nicht selbst pflegen möchte registriert sich, dem Staat gegenüber anonym, bei einem Notar.

3. Notar(e) reichen anonymisierte „Lizenzen“ an Grower (max. 1000 Pflanzen) – aber auch an Staatsanwaltschaft und Polizei weiter.

4. Ein Pflanze gilt erst dann als nicht mehr existent, wenn sie in Gänze verbraucht wurde! Trocknende / auf Lager befindl. Pflanzen zählen!

5. Grower gewähren „dem Staat“ 24/7 Zugang. Polizei bekommt visuellen Remotezugriff und Administrative Rechte für alle Sicherheitssysteme.

6. Grower geben fertige Pflanzen (incl. „Lizenz“) an Abgabestelle(n). Lizenz geht erst nach vollst. Abverkauf an Grower zurück.

7. Abgabestellen gewähren „dem Staat“ gleichen Zugriff wie für die Grower unter 5. () beschrieben.

8.1 Konsumenten können an Abgabestelle(n) bis zu max. 3gr. () täglich erwerben.

8.2 Konsumenten weisen sich mit ihrer anonymisierten Lizenz (fälschungssichere ID-Karte) aus.

8.3 Die versiegelte Verpackung wird mit der ID (nur der Notar kann den Echtnamen zuordnen) versehen.

8.4 Der Transport von unversiegelten Cannabis ist verboten. Das Cannabis darf nur im privaten Raum, ggf. spez. Konsumorten, genutzt werden.

9. Qualitätsabhängig…
…müssen 2,0-3,0€/gr. beim Staat hängen bleiben!
…dürfen Konsumenten nicht mehr wie 4,0-7,50€/gr. zahlen müssen!

10.1 „Der Staat“ besitzt optimale Kontrollmöglichkeiten. Der Anonymitätsanspruch der Konsumenten bleibt trotzdem gewahrt.

10.2 Weggeworfene/verlorene Verpackungen können zugeordnet werden. Entsprechende Maßregeln können ohne Anonymitätsverlust wirken!

10.3 Bei Verdacht auf strafrechtlich relevanten Missbrauch müssen sich die Lizenzgeber bewusst sein das der Notar die Anonymität aufhebt.

11. Ich kann nichts dafür das die Gesetze sind wie sie sind! Ich schlage nur einen besseren Gesellschaftsgerechteren Weg vor als normale BE-CSCs

Noch nen Cafe und ne Kippe… und dann ab…

Die Polizei – von Fakten befreit ?

Im Grenzecho vom 04.12.2014 ist ein „grausamer“ Artikel zur Drogenproblematik in Malmedy.
Online gibt es leider nur diesen Teil des Artikels.

„Es werden auch noch härtere Drogen als Ecstasy aufgespürt, wie z. B. MDMA“

Menschen die solche Aussagen treffen, sollen uns objektiv informieren oder unsere Kinder vor dem Missbrauch von Drogen schützen können?

Diese Aussage entspricht doch zu 100% der Aussage:
„Es wurden auch härtere Drogen als Schnaps aufgespürt, wie z.B. Alkohol.“

MDMA ist Ecstasy! Alles was als Ectasy verkauft wird und nicht auf MDMA basiert ist garantiert härter/gefährlicher wie MDMA!

Genau DAS ist es womit ihr eure Glaubwürdigkeit gegenüber den Konsumenten total verspielt – Keine Ahnung von der Materie haben aber es besser wissen wollen – damit setzt ihr unsere Kinder grob fahrlässig einem zusätzlichen aber vermeidbarem Risiko aus! Die Malmedyer Ecstasy-Szene kugelt sich doch beim Lesen des Artikels!

Liebe Polizei! Drogen sind keine Medaille mit zwei Seiten! Drogen sind mind. ein Würfel!

  • Die Stofflichkeit als natürlicher, teil- oder vollsynthetischer Stoff.
  • Psychisches Wirk-, Sucht- und Schadpotential
  • Physisches Wirk-, Sucht- und Schadpotential
  • Medizinische Verwendbarkeit
  • Schadpotential für „die Nächsten“ der Konsumenten
  • Gesamtgesellschaftliches Schadpotential.

Wer Drogen versucht auf weniger Aspekte als die obigen sechs zu reduzieren hat nur eines: Angst vor der Wahrheit… und sollte das Feld wirklich besser für Experten frei machen die sich lieber mit den Fakten beschäftigen statt Dogmen zu pflegen und nur weiteres Öl ins Feuer zu schütten!
Mein Haus steht jedem aus Politik, Polizei und Justiz offen der sich ernsthaft informieren oder kontrovers diskutieren möchte!

„In den Augen der Beamten führten die ganzen Debatten um die Freigabe von Cannabis zu einer Verharmlosung des Drogenproblems“

Ja, das ist natürlich wirklich ein Verbrechen! Wie kann man nur in der Öffentlichkeit über „Knaster“ und „starken Toback“ (so nannten unsere (Ur)großeltern ihr Cannabis) sprechen!
Das Zeug hatte schon unseren Vorfahren nicht messbar geschadet, die neuzeitlichen Kiffer lassen sich unkompliziert verhaften und Cannabis füllt die Kassen der Organisierten Kriminalität!
Das sind natürlich absolut überzeugende Gründe warum insbesondere die Polizei diese Thema lieber nicht auf der Basis von Fakten besprechen möchte?!?

Der Bund der Kriminalbeamten in Deutschland, die deutsche Polizeigewerkschaft und über 120 Strafrechtsprofessoren in Deutschland sprechen sich DEUTLICH für einen anderen Umgang mit Cannabis aus… In Belgien täte den „Augen der Beamten“ ein bischen googeln nach z.B. den Proffessoren „Brice De Ryver – Strafrecht“, „Tom de Corte – Strafrecht“, „Paul De Grauwe – Ökonomie“ und „Jan Tytgat – Toxikologie“ bestimmt ganz gut.
Wem der Weg zu google zu weit ist: Mein Haus steht offen – ich bin sicher die Ansichten der genannten Proffessoren vertreten zu können! Wer traut sich?