Abgabestelle = Coffeeshop ?

Nein.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen (Richtlinie vom 25.01.2005) bieten keinerlei Spielraum einen Ort zu schaffen an dem Horeca und Cannabishandel oder/und Horeca und Cannabiskonsum  miteinander einher gehen könnten. Selbst für, als ‚Privatclub‘ deklarierte, „Konsumräume“ sehe ich unter der derzeitigen Rechtslage schwarz.
Grundsätzlich bin ich GEGEN „optisch attraktive“, sich im gemeinschaftlichen Lebensraum befindende,  „Coffeeshops“.

Abgabestellen hingegen muss es geben. Diese müssen gut erreichbar sein (der Mafiadealer darf nicht aufgrund von Entferungsvorteilen attraktiver für die Konsumenten sein). Die Abgabestellen sind aber nicht in der Nähe von Schulen und liegen auch nicht an den „Fußverkehrswegen“ von Kindergärten, Spielplätzen, Einkaufszentren. An diesen Abgabestellen kann nur mit gültiger Lizenz Cannabis bezogen werden. Das Cannabis wird dort versiegelt abgegeben. Bei der Abgabe an den Konsumenten wird dem Siegel die Lizenznummer hinzugefügt. Das Siegel darf in der Öffentlichkeit nicht gebrochen werden. Unversiegeltes Cannabis darf den privaten Bereich nicht mehr verlassen.

Die Polizei kann bei einem Cannabisfund in Sekundenschnelle erkennen ob es sich um einen Teilnehmer am „CannabisAusDerDG“-Projekt handelt und ob sich dieser an die Regeln hält. Nichtteilnehmern bleibt der Zugang zum „DG-Cannabis“ verwehrt. Nichteinwohnern der DG sowieso.

In diesem Artikel gibt es ein paar mehr Eckdaten zu dem was ich mir vorstelle…

 

 

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