Die „lustige“ Hanffibel – 1943

„Die lustige Hanffibel“ – 1943 vom Reichsnährstand ausgegeben sollte Deutsche Bauern auf witzige Weise motivieren den Kriegswichtigen Hanf (wieder) vermehrt anzubauen.
Ich schreibe in der Überschrift das „lustige“ ganz bewusst in Anführungszeichen – Ich finde nämlich nicht wirklich lustig was man diesem Heftchen auch entnehmen kann.

Es gab mal einen Sachbezogenen und auf Fakten beruhenden Umgang mit der Pflanze. Unsere (Ur)Großeltern erschraken nicht wenn der Nachbar statt teurem Tabak sich den günstigeren Knaster in die Pfeife stopfte – und selbst wenn er sich doch lieber an die hochpotenten Zigaretten aus „Indischem Hanf“ hielt blieb er unauffällig und war keiner Menschenseele ein Dorn im Auge.

Am unerträglichsten finde ich das die beiden letzten Sätze noch immer zu 100% gültig sind.

So bringt der Hanf, der groß und stark, viel Rohstoff uns und manche Mark.

Wer Hanf heut baut mit fleiß’ger Hand, hilft selbst sich und dem Vaterland.

Die organisierte Kriminalität verdient zum einen so „manche Mark“ – zum anderern hilft der Konsument der nur sich selbst versorgt tatsächlich dem „Vaterland“ – denn sie entziehen der organisierten Kriminalität deutlich effektiver Marktanteile als die Gesetzgebung.

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