no_cannabis

Null Toleranz bei Cannabis, oder was?

Dieser BRF-Artikel (bitte unbedingt das Soundfile hören!) ist viel zu Inhaltsreich, als das ich ihn mit den 150 beim BRF zur Verfügung stehenden Zeichen würdig kommentieren könnte…

Liebe Frau Cormann, lieber Herr Stefanowitz (hoffentlich richtig geschrieben),

in dem Kommentar beim BRF bemängele ich ja schon recht scharf, das Sie lieber die Jahrzehntealten, faktisch widerlegten, bzw. kausal sinnlosen Parolen einer primär Pharmafinanzierten Organistation dreschen statt sich mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen ihrer studierten Landesgenossen auseinander zu setzen. Ich mache das nicht wirklich gerne! Aber es muss sein! Es ist besser für das Gemeinwohl!
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch! Ich bin schon 100%ig auf einer Linie mit Ihnen was die Schutzbedürftigkeit für Heranwachsende betrifft – nutze dafür aber kausale Hintergründe und keine relativierbaren wie Sie! Alkohol kann nämlich, auch laut WHO UND der Wissenschaft, neben Kindern und Jugendlichen selbst bei Erwachsenen noch ganz plötzlich und unerwartet Schizophrenien,  Depressionen bis hin zum Selbstmord oder gar todbringende Gewaltausbrüche gegenüber Dritten auslösen… Trotzdem ist Alkohol, aus gutem Grund, nicht verboten – noch nicht mal der Konsum in Gegenwart Minderjähriger wird als falsch eingestuft – wofür es allerdings kaum gute Gründe gibt.

“Tom de Corte”, “Jan Tytgat”, “Brice De Ryver”, “Paul de Grauwe” – sind die vier belgischen Professoren die keiner Lobby oder Privatorganisation gegenüber verpflichtet sind, und sich derzeit am intensivsten unter streng wissenschaftlichen Maßstäben mit der Thematik beschäftigen – BITTE erzählen und zeigen Sie diesen Herren doch mal persönlich Ihre Thesen und Informationsreferenzen und hören sich dann deren Antworten an!
Alternativ “lechze” ich nach wie vor danach mit Politik, Polizei und Justiz in persönlichen Kontakt zu treten! Mein Haus steht nach wie vor allen aus Politik, Polizei und Justiz offen, auch kurzfristig! Cafe gibt es da immer und Kuchen geht ganz schnell – wer eine solche Zusammenkunft geheim halten will, dem unterschreibe ich gerne jede Stillhalteerklärung!

Jetzt möchte ich aber auf einige Ihrer anderen Aussagen eingehen und daraus einen “Musterkonsumenten” konstruieren.

Laut Herrn Stefanowitz wird erst mal geguckt ob die Person Ü18 ist. Ja ist sie – ich lasse den Musterkonsumenten jetzt einfach mal 36 (doppelt so viel wie 18 und halb so viel wie die Lebenserwartung) sein. Der Konsument hat niemals Kontakt zu Minderjährigen, und konsumiert ausschließlich in der eigenen Wohnung.
Jetzt kommt Frau Cormann ins Spiel und überprüft die soziale Integration. Der 36jährige arbeitet seit 17 Jahren in dem Betrieb in dem er nach der Schule seine Ausbildung begann und ist nicht öfters krankgeschrieben, oder verspätet wie seine Kollegen. Er hat keine Vorstrafen, kein Führerscheinentzug und auch keine Auffälligkeiten auf seinem Bankkonto.
Jetzt fehlt nur noch die von Frau Cormann erwähnte Suchteinschätzung… macht Frau Cormann das selbst? Hat sie eine entsprechende medizinische und psychologische Ausbildung? Wie auch immer – mein “Musterkonsument” konsumiert sehr regelmäßig ein bis zwei “Feierabendjoints” – und das seit 20 Jahren – Damit sollte eine “kontrollierte” Abhängigkeit  gegeben sein wie sie auch von mind. 500.000 Belgiern mit Alkohol praktiziert und von weiteren 10.000.000 Mitbürgern akzeptiert wird.
Was machen Sie nun konkret mit diesem Konsumenten Frau Cormann und Herr Stefanowitz?
Laut Ihren Aussagen in dem Interview erfüllt diese Person nämlich eigentlich keines der von Ihnen genannten KO-Kriterien… Wollen Sie diese Art Konsumenten kennen und kontrollieren können – oder möchten Sie das diese Menschen ihr Geld weiterhin der Organisierten Kriminalität geben? Wäre es nicht schön, wenn Sie irgendein Mittel an der Hand hätten mit dem Sie diese Art Konsumenten von anderen Konsumenten unterscheiden könnten?

Sie beide könnten – wenn sie wollten! Eine großzügige (in der Art meines vorgeschlagenen Modells für die DG) Auslegung der Duldungsregel von 2003 könnte “Wunder” bewirken – ein weitaus strengeres Modell, welches ich nach meinem Urlaub vorstellen werde, böte immer noch Raum wenigstens einige der “Gesellschaftstauglichen” Konsumenten (die in der Art meines Musterkonsumenten) aus der Geldgeberliste für Kriminelle zu entfernen.

Sie beide wissen doch auch ganz genau, das sich international etwas bewegt (gelesen/gehört was Obama bei der Südamerikakonferenz in Jamaica letzte Woche geäußert hat?).  Diese Entwicklung kann man ignorieren und dann über sich ergehen lassen – in der Folge gibt es bald mitten in Eupen “Coffeeshops” an denen der Staat nicht halb so viel verdienen wird wie möglich wäre obwohl das Gras dort teurer sein wird wie heute auf dem illegalen Markt.
ODER
Man stellt sich der Entwicklung, analysiert sie und versucht die Fehler der Vorreiter zu vermeiden. ICH will KEINE Coffeeshops in den Centren! Ich will keine Verhältnisse in der ein Erwachsener ungestraft beim Drogenkauf oder/und Konsum von Minderjährigen gesehen werden kann. Und ich will nicht das Kriminelle oder börsennotierte Unternehmen an Cannabis verdienen sondern der Staat damit er damit eine vernünftige Aufklärung und Schadensbehebung finanziert!

Wer in der Öffentlichkeit das Thema Drogen behandelt, sich aber weigert mit oben genannten Professoren oder mir zu sprechen der will/bewirkt wissentlich oder fahrlässig das genaue Gegenteil von dem was ich bzw. auch die Professoren wollen…
BITTE denken Sie drüber nach und probieren Sie dann mal meinen Cafe und den Kuchen meiner Frau… 🙂

DLHF1

Die “lustige” Hanffibel – 1943

“Die lustige Hanffibel” – 1943 vom Reichsnährstand ausgegeben sollte Deutsche Bauern auf witzige Weise motivieren den Kriegswichtigen Hanf (wieder) vermehrt anzubauen.
Ich schreibe in der Überschrift das “lustige” ganz bewusst in Anführungszeichen – Ich finde nämlich nicht wirklich lustig was man diesem Heftchen auch entnehmen kann.

Es gab mal einen Sachbezogenen und auf Fakten beruhenden Umgang mit der Pflanze. Unsere (Ur)Großeltern erschraken nicht wenn der Nachbar statt teurem Tabak sich den günstigeren Knaster in die Pfeife stopfte – und selbst wenn er sich doch lieber an die hochpotenten Zigaretten aus “Indischem Hanf” hielt blieb er unauffällig und war keiner Menschenseele ein Dorn im Auge.

Am unerträglichsten finde ich das die beiden letzten Sätze noch immer zu 100% gültig sind.

So bringt der Hanf, der groß und stark, viel Rohstoff uns und manche Mark.

Wer Hanf heut baut mit fleiß’ger Hand, hilft selbst sich und dem Vaterland.

Die organisierte Kriminalität verdient zum einen so “manche Mark” – zum anderern hilft der Konsument der nur sich selbst versorgt tatsächlich dem “Vaterland” – denn sie entziehen der organisierten Kriminalität deutlich effektiver Marktanteile als die Gesetzgebung.

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Salvadore Dali

Keine Zeit… ?

Liebe Leser,
Augenblicklich bin ich sehr stark eingespannt und kann bzw. will mir nicht die Zeit dafür nehmen neue Ideen, Fakten und Konzepte im Blog zu veröffentlichen, auszubauen oder zu präzisieren.

Der Kommentarpflege beim Grenzecho und BRF messe ich aber nach wie vor die höchste Priorität zu – dementsprechend sind da in der letzten Zeit wieder einige Kommentare zusammen gekommen:

Drei reuige Dealer vor dem Richter | And the winner is the criminality… 🙁

Revolution oder “business as usual”? Legales Cannabis in Colorado

Sparmaßnahmen, aber mehr Präsenz in der Stadt | “Polizei lügt sich einen in die Tasche”

Schlägereien, Messerstechereien und verletzte Polizisten in Raeren Fr. Schwarz wünscht ein Schreibverbot für mich 😉

Darf Obama im Weißen Haus kiffen? | Wir sind im Grunde total bescheiden…

J1T: Königliches Athenäum Eupen Ist Alkohol gefährlicher als Kiffen?

Speicheltests werden knapp

Polizei sprengt Drogenhändlerring

Niederländischer Justizminister tritt zurück

Der Minister, die Moral und die dreckigen Millionen |

Irland macht Ecstasy und andere Drogen wieder illegal

Damian: Neues Spezialbier aus der Region Warum nicht auch mit Cannabis…

Ecstasy in Irland kurzzeitig legal |

Desweiteren rechne ich mir momentan minimale Chancen auf ein persönliches Gespräch mit einer der wichtigsten Personen in Sachen Deutscher Drogenpolitik aus… – seitens der Deutschen Bungesregierung gehört zu werden geht natürlich immer VOR der Pflege des Blogs!

Maraite Steuern auf Cannabis

DG Politiker nehmen Cannabis in den Mund… Joseph Maraite – I

Der Bürgermeister von Burg Reuland, Joseph Maraite, hat sich in den letzten Wochen mehrmals über Cannabis ausgelassen – und legte dabei ein brilliantes Unwissen an den Tag.

NIEMAND, auch der schärfste Verfechter eines Cannabisverbotes, ist mein Feind! Solange wir nicht persönlich miteinander gesprochen haben – sind die Chancen einen genügend umfassenden Blick auf die Thematik bekommen zu haben u.U. so schlecht gewesen, das ich kein Recht besitze diese Personen zu verurteilen.

Wenn DG Politiker sich zu Cannabis äußern und mit ihren Aussagen einzig und allein ihr Unwissen demonstrieren fühle ich mich auf den Plan gerufen. Natürlich werde ich zum einen meine üblichen Kommentare in den Medienberichten dazu abgeben. Zum anderen aber biete ich diesen Personen das vertrauliche Gespräch an.

Wie leider zu erwarten war hat Herr Maraite auf diese Mail keinerlei Reaktion gezeigt:

Sehr geehrter Herr Maraite!

Mein Name ist Peter Demmer, in der DG in Sachen Cannabis besser bekannt unter dem Synonym „Peter Norml“.

Ich bin die einzige Person in der DG, die offen und öffentlich für eine rationalere Cannabispolitik eintritt. Wie das GE in dem Zeitungsinterview v. 22.12.14 betont habe ich nichts von einem durchgeknallten Hippie oder Weltverbesserer. Im Gegenteil. Ich habe drei erwachsene Kinder – bin Opa – und habe mich gemessen am Alter und „Status“ auch noch „gut gehalten“ ;-).

Sie mögen Steuern auf Hanf beim Neujahrsempfang nur „humorvoll“ erwähnt haben. Sie wissen aber auch das in jedem Witz etwas Wahrheit steckt – in manchen sogar die Ganze!

Weil ich die Cannabisproblematik primär aus der Gesamtgesellschaftlichen Nichtkonsumentensicht betrachte bin ich sehr „gefährlich“ für alle die ohne greifbare Argumente strikt an dem totalen Verbot von Cannabis festhalten wollen. Ich besitze, auf die DG betrachtet, vermutlich mit über das breitbandigste Wissen in Sachen Cannabis und möchte dieses mit allen Gesellschaftlichen „Kräften“ teilen!

Ich möchte Sie dringend bitten die Gelegenheit zu nutzen sich mit mir einmal zu unterhalten. Ich werde Ihnen ganz sicher ein breiteres Sichtfeld auf Hanf eröffnen können – ohne Sie angreifen oder diskreditieren zu müssen! Ich suche das Gespräch keinesfalls zum „streiten“ – ich will „nur“, auf Basis verifizierbarer Fakten, informieren.

Was den meisten Menschen in Politik und Justiz überhaupt nicht bewusst ist, das unsere Feinde exakt die gleichen sind!

Ich habe viel Verständnis dafür, das es für Sie schwer sein dürfte mein Gesprächsangebot anzunehmen – wenn Sie es doch tun ist es selbstverständlich, das ich Ihnen 100%ige Vertraulichkeit zusichere!

Mit freundlichen Grüßen!

Peter Demmer (Norml)

Ich bedauere es wirklich sehr, das keine vertraulichen Gespräche gewünscht sind und ich “gezwungen” werde in die Öffentlichkeit zu gehen um die Aussagen des Politikers DEUTLICH und SCHONUNGSLOS ins Rechte Licht zu setzen.

Mit den verqueren Aussagen des Herrn Maraite beschäftige ich mich etwas später – vielleicht will er ja doch nicht, das ich öffentlich mache wie er allen kriminellen Cannabisbauern in Burg Reuland hilft zukünftig unentdeckt zu bleiben… ?!?

Es kotzt mich schon an, auch für die Ermittlungsbehörden und Bürgermeister eine Tasche voll Fahndungsstrategien parat zu haben – aber nichts anwenden zu können!
Ja! Soll sich keiner was vormachen!
Mafia weg! Jugendschutz und Steuern her! In genau der Reihenfolge – am besten natürlich zeitgleich! Mit dem Teufel gehe ich für das Ziel keinen Bund ein aber ganz sicher mit dem Staat und all seinen Vertretern und Organen!

Politiker mit Joint (Foto: dpa)

DG Politiker nehmen Cannabis in den Mund…

Ich werde ab sofort allen Politikern in der DG eine Mail oder einen Brief schreiben sobald sie das Wort “Cannabis”, “Hanf”, “Marihuana” o.ä. Begriff in den Mund nehmen – sollten sie den Stoff als solchen in den Mund nehmen werde ich natürlich auch mal schreiben… 😉

Der erste Politiker hat es getan. Er ist sogar so weit gegangen, das er Cannabis in einem Satz mit einem zweiten Reizstichwort “Steuern” nannte.
Gestern Mittag (20.01.2015) habe ich die Mail versendet. In Abhängigkeit davon, ob ich binnen zweier Arbeitstage wenigstens eine Empfangsbestätigung erhalte lasse ich die Öffentlichkeit, in Absprache mit dem Politiker, NICHT an der Kommunikation teilhaben. Wer jedoch glaubt das Thema in der Öffentlichkeit aufgreifen zu können, meine diskreten Gesprächs- und Informationsangebote aber tot schweigen zu müssen wird sich sehr zeitnah und in aller Deutlichkeit hier im Blog wiederfinden!

Ich bin eigentlich überhaupt nicht daran interessiert die oft zu Tage tretende Unwissenheit unserer Erntscheidungsträger in der Öffentlichkeit anprangern zu müssen! Bei Gesprächsverweigerung jedoch bin ich dazu gezwungen und werde nicht davor zurückschrecken die mangelnde “Faktenbelastbarkeit” dieser Politiker schonungslos offen zu legen!

Ich möchte und kann allen “Kräften” (Politk/Justiz) erklären, warum die Desinformationspolitik des letzten Jahrhunderts das Gesellschaftliche Ansehen des Hanfes hat Welten von den Erkenntnissen aus Medizin, Soziologie und Kriminalistik entfernen lassen.
Liebe “Kräfte”! Seht die Zeichen der Zeit! Kommt wenigstens schon mal ins diskrete Gespräch! Oder wollt ihr wirklich nur zusehen wie euch die internationle Entwicklung irgendwann mit Fakten konfrontiert vor denen ich schon lange warne?

Grenzecho – Interview(s) 22.12.2014

Ich bin sehr froh, den Artikel in Gänze auch den Nichtabbonenten des Grenzechos zur Verfügung stellen zu dürfen:

So wird die DG zum Kifferparadies1_0von2So wird die DG zum Kifferparadies1_1von2 So wird die DG zum Kifferparadies 2von2

Abgesehen von der Verwendung des Begriffes “Kifferparadies” ist der Inhalt des Interviews ziemlich gut rüber gebracht worden.

Das zweite Interview, bzw. meine zweite Initiative hat es leider nicht in die Druckausgabe geschafft… aber in den Onlineteil – und auch da bin ich wirklich dankbar für!

OnlineInterview1_Seite_1
OnlineInterview1_Seite_2

Hier der Link zum Original… da wird der erfragte Kritikfall gleich im Kommentarbereich ausprobiert… 😉

Eine Vision von der DG als neues Kifferparadies

Soso…

Auf twitter wurde ich noch vorgewarnt das das Interview hoffentlich nicht durch einen “GE-Kacktitel” versaut würde…

Eine Vision von der DG als neues Kifferparadies

Dem Grenzecho  ist es mit diesem Titel tatsächlich gelungen in etwa das Gegenteil von dem auszudrücken was ich wirklich sage, fordere und auch (visionär) wünsche!

  • Mein Modell findet bei Konsumenten sehr wenig Anklang und auch (noch) keine Unterstützer.
  • Der Konsum oder/und Handel in Gegenwart Minderjähriger ist für mich ein absolutes NoGo!
  • Ich forde die aktive Beteiligung des Staates – und fordere von Anbaubetrieben und Abgabestellen die aktive Zusammenarbeit mit den Kontrollbehörden, aber auch Präventions- und Hilfsorganisationen.
  • Bei den existierenden CSCs in Belgien ecke ich an wegen meiner offenen Art deren Preisgestaltung, und Anspruch auf “Gemeinnützigkeit” anzuklagen.
  • Ich spreche mich deutlich gegen Coffeeshops a la Amsterdam in Innenstädten oder bewohnten Gegenden aus.

Und so soll also (m)eine Vision von einem Kifferparadies aussehen?

P.S.
Ich sitze auf heißen Kohlen und warte auf den vollen Artikel… 😉
Hoffentlich geht da nicht so viel schief!

Im primären Blick: Der Nicht- und Problemkonsument…

JA – anhand meiner Abhängigkeit von Nikotin habe ich gelernt was es bedeutet das Rauchen aufgeben zu wollen, aber bei jedem Supermarkteinkauf an der Kasse auf eine bunte Vielfalt von Zigaretten zu stoßen. Wie sich die gleiche Situation für einen Alkoholiker darstellen muss kann ich persönlich nicht erfahren – aber es muss um ein Vielfaches grausamer sein.

Auch beim Cannabis versuche ich als allerstes meinen Blick auf die Situation der Menschen zu richten die nicht konsumieren sollen, desweiteren zu denen die zu einem problematischen Konsum neigen und auch denen die Unterstützung erfahren müssen in ihrem Wunsch in Gänze von einer Droge zu lassen.
Menschen die nicht konsumieren sollen sind primär Minderjährige aber auch ALLE anderen Menschen, die von sich aus keinen “Draht” zum Konsum entwickelt haben!)

Und nochmal JA – es verbietet sich in der Diskussion um Drogen die eigenen “Konsumfähigkeiten” als Maßstab für Gesamtgesellschaftliche Regeln oder Entscheidungen heranzuziehen!
Außer Tabak könnte für mich persönlich jede Droge gratis in öffentlichen Kaugummiautomaten verfügbar sein – es würde mir persönlich nicht schaden – aber es könnte anderen schaden und darum ist der “Kaugummiautomat” natürlich ein absolutes NoGo! Ebenso verbietet es sich Drogen im öffentlichen Raum anzubieten oder/und zu konsumieren. Alle Problem- und Nichtkonsumenten dürfen in ihrem Alltag nicht durch die vermeintlichen “Fähigkeiten” der “Genuss-” trinkenden oder kiffenden Menschen beeinträchtight werden!

Ich muss zugeben, selber SEHR lange für die Erkenntnis gebraucht zu haben das ich meine Persönlichkeit und meine Verhalten nicht als Maßstab für die Allgemeinheit annehmen darf. Der Wunsch meine Kinder und jetzt auch Enkel besser vor den Gefahren von Drogen schützen zu können haben mir deutlich gemacht wohin der primäre Blick mit dem einen Auge zu richten ist – auf die Minderjährigen und Nichtkonsumenten!
Meine grundsätzliche Fähigkeit, trotz Gelegenheiten, allen dummen Drogensüchten mit einem “Fingerschnipp” widerstehen zu können, dem Nikotin aber wider besserem Wissens trotzdem seit 30 Jahren “hoffnungslos” verfallen zu sein – zeigt wie wichtig es ist das zweite Auge des primären Blicks auf den Schutz der Problemkonsumenten und Abhängigen zu richten!

Alles andere muss sich dem primären Blick für die Nicht- und Problemkonsumenten unterordnen. Auch wenn ich persönlich kein Problem mit z.B. Coffeeshops a la NL rund um den Eupener Marktplatz hätte (ebenso wenig wie mit Kneipen) – werde ich mich trotzdem immer dagegen aussprechen.
Z.B. Coffeeshops würde ich nur in Bereichen/Gegenden dulden/empfehlen die man nur erreicht wenn man auch genau dort hin wollte. So schön das für vernünftig konsumierende Kiffer in Amsterdam auch sein mag – für die Amsterdamer Bevölkerung mit Cannabiskonsumproblem hingegen ist es der Horror all überall auf Cannabis gestossen zu werden!
“OutletVillages” speziell für den Hanfkonsumenten hingegen würde ich absolut befürworten. So etwas ähnliches inkl. eigener Polizei und Krankenhaus statt städtischem Oktoberfest könnte den finanziellen Schaden vom Massentrinken gegenüber dem nüchternen Steuerzahler auch spürbar senken… 😉

 

Kommentar Sammler – II

Der Beitrag, mit dem ich angefangen habe meine in den Medien getätigten Kommentare zu sammeln, ist aus der Startseite des Blogs herausgewachsen. Darum gibts jetzt immer einen neuen Sammler wenn der alte “verschwindet”
Hier findet ihr den vorherigen Sammler

Mit Diebestour Drogen finanziert | “Frankfurter Modell” u.ä. für Abhängige harter Drogen!

Studenten-Massaker in Mexiko: | – Champus für die Bosse dem Bürger auf die Fresse –

Drogen-Anbaufläche in Afghanistan steigt auf Rekordwert

Das in der Drogenpolitik 1+1 immer noch gleich 11 ist – ist wirklich unfassbar!

Stoff für Crystal im Wert von 184 Mio. Euro | Hört sich gut an – hilft aber nix!

Gardenforum-Brandstifter drohen 240 Arbeitsstunden Da wollte ich mal kräftig provozieren… 😉

1. April? Ironie? Fake? In Unfall verwickelt: Betrunkene Fahrlehrerin freigesprochen |

(Wie) will ich mich interviewen lassen? – Offene Antwort

“Marley Natural”: Cannabis-Marke nach Bob Marley benannt ICH WILL KEINE FREIE KOMMERZIALISIERUNG!

USA als ultimatives Paradies für Cannabis-Raucher? | Die Gewinne gehören der Bevölkerung!

De Block: Cannabis als Medikament legal verkaufen Belgium Health MinisterForces Medical Cannabis!

Stavelot-Malmedy: Polizei sagt Drogendealern Kampf an | LEIDIGES THEMA HEUTE!

Kampfansage an Dealer | Mein Tagesthema… 🙁

Verbotener Alkohol – LECKER! Mindestens 24 Tote durch gepanschten Alkohol in Indonesien |

Gericht in Antwerpen spricht Drogenbande frei Und immer alles auf Kosten der Nichtkonsumenten… 🙁

Welcher Wein zum Weihnachtsessen? | Eine Lanze schlagen für qualifizierte Alkoholdealer… 😉

Fertigmachen zum Abheben | Nach dem Kommentar kam ein Anruf – Anfrage Interview GE…

“Mein” Online Interview zur Robert Bosten Bewerbung.
www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=af7be4b0-e9f4-4e48-bdad-d521347be214

“Mein” Druck Interview zum DG Regulierungsmodell
http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=2c5610ff-39b7-4ed2-a1a9-4c2d83f191e0

Vater von Abgeordneter wegen Drogenhandels verhaftet Für M.L. ist der Islam am Hasch schuld?!

Thommen: Feuerwehr löschte Brand in Cannabis-Plantage | GRENZECHO.net http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=e8a5dc66-966b-484a-80eb-47b89e3948fe
Da ist endlich noch mal einer der total Contra ist und nur NULL haltbare Argumente zu bieten hat.

Abgebrannte Cannabisplantage gehörte einem Flamen |

Feuer zerstörte Schuppen in der rue Fonds de Loup – Cannabisplantage entdeckt |

Maraites Aktionsplan gegen Hanfanbau | Katmandu – Kifferparadies? Hallo! Das waren die 70er!

Cannabis in Burg-Reuland – Joseph Maraite: “Keine Lust, dass wir ein zweites Kathmandu werden” via

„Noch nicht vom Aussterben bedroht“ | Leider nur mit GE-Abo in Gänze zu lesen… 🙁
Mein Kommentar bezieht sich auf folgende Passage:

Tatsache sei aber auch, dass der finanzielle Spielraum der Gemeinde eng bleibe. „Eine denkbare neue Einnahmequelle könnte vielleicht in der Besteuerung von Hanf- oder Cannabisplantagen liegen“, rang der Bürgermeister diesem sehr ernsthaften Anliegen, das Burg-Reuland in die Schlagzeilen gebracht hat, durchaus eine humorvolle Note ab.

 Fünf Jahre für Cannabisanbau in großem Stil

Mexikos Generalstaatsanwalt: Alle 43 verschleppten Studenten sind tot |

Drei reuige Dealer vor dem Richter | And the winner is the criminality… 🙁

Revolution oder “business as usual”? Legales Cannabis in Colorado

Sparmaßnahmen, aber mehr Präsenz in der Stadt | “Polizei lügt sich einen in die Tasche”

Schlägereien, Messerstechereien und verletzte Polizisten in Raeren Fr. Schwarz wünscht ein Schreibverbot für mich 😉

Darf Obama im Weißen Haus kiffen? | Wir sind im Grunde total bescheiden…

J1T: Königliches Athenäum Eupen Ist Alkohol gefährlicher als Kiffen?

Speicheltests werden knapp

Polizei sprengt Drogenhändlerring

Niederländischer Justizminister tritt zurück

Der Minister, die Moral und die dreckigen Millionen |

Irland macht Ecstasy und andere Drogen wieder illegal

Damian: Neues Spezialbier aus der Region Warum nicht auch mit Cannabis…

Ecstasy in Irland kurzzeitig legal |

Flughafen Brüssel: 52-Jähriger mit 32 Kilo Khat festgenommen

Tötungsdelikt in Deidenberg: Hauptverdächtiger erinnert sich nicht Ach der “liebe” Alkohol… 🙁

[Aktualisierung] 44-Jähriger stirbt bei Messerstecherei in Deidenberg |

Keine neutralen Zigarettenpackungen in Belgien |

Mildes Urteil gegen Schreuls Hausarzt | Absolut unverhältnismäsig!

Cannabis im Wert von 200.000 Euro in Restaurant in Goé gefunden |

Mehrheit begräbt Lütticher Projekt |

Nicht ohne fremde Hilfe von Cannabis los |

Frankreich will neutrale Verpackung für Zigaretten |

Gesundheitsbehörde warnt vor gefährlichem Stoff in Drogen